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Schulstreik fürs Klima

Demo in Karlsruhe; Fotos: Mari Däschner

Wir fordern die Gesellschaft heraus! Indem wir nicht mehr in die Schule oder Uni gehen, wollen wir größere Aufmerksamkeit für eine noch viel größere Katastrophe auf uns lenken. Unser Motto lautet: „Warum für die Zukunft lernen, wenn diese kaputt gemacht wird?“ Wir retten lieber unsere Zukunft und die aller anderen, die weggucken, und bringen anderen etwas bei. Nämlich, dass man als Einzelner etwas bewirken kann, wenn man nur etwas tut!

So wie unser Vorbild Greta Thunberg aus Schweden, denn sie hat das Ganze so richtig ins Rollen gebracht. Sie streikte wochenlang jeden Freitag während der Schulzeit in Stockholm vor dem Parlament, und schon bald war sie nicht mehr allein. Viele Leute kamen dazu und andere wurden darauf aufmerksam. Dann schlossen sich weitere Städte an, und schließlich wurde es zu einer weltweiten Aktion unter dem Namen fridays for future, bei der auch Karlsruhe mit 700 Teilnehmer*innen am 18. Januar 2019 mitgemacht hat. Der Klimawandel betrifft uns alle! Manche mehr und manche weniger, aber wir, die wir uns in Deutschland noch glücklich schätzen können, sollten umso mehr die moralische Verantwortung zeigen und dagegen vorgehen. Andere Orte auf der Welt wird es viel schlimmer treffen, denn sie wird es bald nicht mehr geben. Wir haben nur die Erde und keinen Planet B!

Wir fordern den sofortigen Kohleausstieg, den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien, einen kostenlosen Nahverkehr insbesondere für Schüler*innen und Studierende, die nachhaltige Wiederbegrünung von Parkplätzen und öffentlichen Anlagen, einen Fahrradwegausbau und vieles Mehr, aber wir fordern vor allem, dass man in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik endlich anfängt zu handeln und den vielen Worten Taten folgen lässt.

Luna Däschner

Diskussionen/Leserbriefe zu: BUZO: Schulstreik fürs Klima


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