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Aktuell

Neues zur Corona-Impfung - Fahrdienst

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde erstmalig das Genom des neuartigen Coronavirus vollständig analysiert, und seit einigen Wochen wird der entsprechende Impfstoff eingesetzt-noch nie wurde in derart kurzer Zeit ein Impfstoff entwickelt, was bei manchen Menschen Sorge bezüglich der Sicherheit und evtl. Schäden durch die Impfung auslöst.

Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass die Technologie der sog. RNA-Impfstoffe, um die es sich bei den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen von Biontech und Moderna handelt, keineswegs neu ist und in der Vergangenheit z.B. bei der Entwicklung einer Impfung gegen das Ebolavirus und gegen bestimmte Formen von Krebs zum Einsatz kam. Der Impfstoff musste in diesem Fall also „nur“ so „umgebaut“ werden, dass er menschliche Zellen dazu anregt, Antikörper gegen das sog. Spike-Protein des Corona-Virus zu bilden. Dabei gelangt die verabreichte RNA (Botenstoff im Zellstoffwechsel) nicht in den Zellkern der menschlichen Zellen, es kann deshalb auch zu keiner Veränderung des menschlichen Erbgutes kommen, wie immer wieder behauptet wird. Da nach der Impfung nur Oberflächenbestandteile des Virus und keine kompletten Viren gebildet werden, besteht auch kein Risiko der Krankheitsübertragung.

Möglich war diese bislang einmalig schnelle Entwicklung eines Impfstoffs nur dank weltweiter Zusammenarbeit und unter Einsatz großer finanzieller Mittel. Die für die Zulassung neuer Medikamente erforderlichen Zulassungsstudien wurden in ungewöhnlich kurzer Zeit durchgeführt, indem die Auswertung der Ergebnisse bereits währen der laufenden Studien und nicht wie sonst üblich erst danach erfolgte. Die Impfstoffe durchliefen in der EU, anders als z.B. in Russland, ein reguläres, wenn auch beschleunigtes Zulassungsverfahren, das nicht zur Beeinträchtigung der Sicherheit geführt hat.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass uns jetzt glücklicherweise ein Mittel zur Verfügung steht, mit dem der weiteren Ausbreitung des Virus entgegengewirkt werden kann. Da die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs derzeit noch recht gering ist, sollen zunächst neben gewissen Berufsgruppen die über 80-jährigen geimpft werden, bei denen ein besonders hohes Risiko für einen schweren bzw. tödlichen Verlauf der Erkrankung besteht; dies ist mit Sicherheit viel höher einzuschätzen als die Gefahr durch eine (vorübergehende) Impfreaktion. Die Impfung ist also all jenen dringend zu empfehlen, die sie im Moment schon in Anspruch nehmen können. Leider ist das Verfahren der Terminvergabe in den Impfzentren zumindest derzeit noch sehr umständlich und langwierig, weshalb viele unserer älteren Mitbürger zweifellos auf Unterstützung angewiesen sind, was im Übrigen auch für die Fahrt zum Impfzentrum gilt. Für letzteres kann die Bürgergemeinschaft Hilfestellung bieten.

Wir bieten Ihnen einen Fahrdienst zum Impfzentrum in Hohentengen an.
Bitte melden Sie sich zeitnah bei uns, wenn Sie einen Termin zum Impfen erhalten haben und einen Fahrdienst benötigen.
Aus technischen Gründen können wir derzeit keine Termine für Sie vereinbaren.

Anmeldung bei Winfried Klaus
07586 / 9214889