Kinderweihnachtsfeier im Freiberger Stollen

ImgHiddenImgHiddenImgHiddenImgHiddenImgHiddenImgHiddenImgHiddenAm 26. November mussten wir alle einsehen, dass ein Bergwerk nicht unbedingt langweilig sein muss. Wurde die Idee zur Weihnachtsfeier nach Freiberg in den Stollen Reiche Zeche zu fahren zunächst mit skeptischen Augen betrachtet, so sind wir uns nun alle einig, so eine Fahrt unter die Erde kann sehr wohl Spaß machen.

Mit den Zug fuhren wir hin. Beim Bergwerk angekommen bekamen wir Overalls mit Gummistiefeln und Helme. Und dann ging es schon gleich 100 Meter unter die Erde. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen, die Kleinen gingen mit ihrem Führer eine etwas kleinere Runde, die Größeren liefen ein wenig mehr. Gut konnten wir uns in die ehemaligen Arbeiter reinversetzen, wir fühlten uns ja selber wie welche. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass unser Gruppenleiter und die Situation auf eine spannende Art und Weise erzählte, während wir durch die Schächte liefen.

Die größte Überraschung war aber, als wir hinter einer Tür mitten im Stollen einen wohlig warmen Raum mit dem Rest der Gruppe vorfanden. So konnten wir tief unter der Erde Kaffeetrinken, mit Pfefferkuchen, Stollen und Kinderpunsch. Nach dem wir es uns dann recht schön schmecken lassen hatten war unsere Weihnachtsfeier schon fast zu Ende, der Zug fuhr auch mit gesättigten, ein paar Kilo schwereren Kindern nach Dresden zurück und dort hieß es dann Abschied nehmen.

Es war eine tolle Weihnachtsfeier, jetzt sag nochmal jemand, Bergwerk sei langweilig.

 

geschrieben von Elisabeth Schmidt 

Iris Schmidt 14. Mai 2017
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