Große Brandenburger und Friedersdorf

Erster Test für VKD-Kanuten im deutschen Vergleich

Die ersten echten Tests der VKD Kanuten gegen Paddler aus ganz Deutschland standen Anfang Mai bei der großen Brandenburger Kanuregatta und eine Woche später bei der Friedersdorfer Muldestauseeregatta an.

Ein kleines Team, reduziert durch Krankheit und Jugendweihen, stellte sich den versammelten Kanuten aus ganz Deutschland und angrenzenden Ländern. Sehr ungewöhnlich, das Wetter spielte nicht verrückt, so dass die Bedingungen über drei Tage faire Wettkämpfe zuließen.

Oliver, in seinem ersten Jahr als Jugendfahrer, schlug sich wacker gegen ein Jahr ältere Sportler. Besonders sind immer die Langstreckenrennen auf dem Beetzsee, wenn über 65 K1 gleichzeitig auf die Strecke gehen und das Wasser zum Kochen bringen. Für die Renngemeinschaft Sachsen saß Olli dann im zweiten Sachsenvierer, der über 500m Sechster wurde.

Brandenburg war auch der erste große Test für das Projekt der Schülerinnen B, in dem der VKD zusammen mit dem BWD eine Renngemeinschaft bildet. Saskia sprang kurzfristig für eine erkrankte Sportlerin des BWD ein und durfte zum ersten Mal die Luft in Brandenburg schnuppern und die tolle Regattanlage mit Tribüne, Zielturm und Startschuhen erleben.

Das Canadierteam machte sich auf den Weg nach Friedersdorf. Traditionell ist diese Regatta besonders im Canadierbereich stark besetzt. Martin und Moritz hatten bei den Schülern B im Einer und auch im Zweier stark mit dem Rechtswind zu kämpfen. Trotzdem fuhren sie im C2 über 200m und 500m in die Endläufe und belegten dort starke fünfte und sechste Plätze. Moritz fuhr sein bestes Rennen im C1 über 200m und wurde in seiner Jahrgangsstufe Fünfter.

Höhepunkte der Regatta waren natürlich die Rennen in den Mannschaftscanadiern. Bei den Schülern fuhren Martin und Moritz in einer Renngemeinschaft mit Rotation Dresden auf den vierten Rang. Abschließend wurden am Samstagabend im Rahmenprogramm acht Mannschaftscanadier mit vielen freiwilligen Canadierfahrern besetzt und ein 200m Sprintrennen durchgeführt. Unter tosendem Beifall der Zuschauer lieferten sich die bunt zusammengewürfelten Teams ein packendes Rennen, in dem Trainer Leo den siegreichen C8 über die Ziellinie steuerte.

Die Trainer Jan und Leo ließen sich auch nicht zweimal bitten und traten im C1 und C2 ebenfalls über 200m und 500m an. Im C2 konnten sie zweimal Silber einfahren und im Einer gewann Jan einmal Silber und einmal Bronze.

Die Atmosphäre in Friedersdorf hat uns wieder sehr viel Energie für künftige Trainingseinheiten gegeben, Canadierfahren ist einfach toll.

Iris Schmidt 12. Juni 2017
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