Trainingslager Himmelfahrt

Gruppenbild mit Eis

Am Mittwoch, den 29.5., trafen wir uns alle um 16:00 im VKD, um gemeinsam ins Himmelfahrtstrainingslager nach Cottbus zu fahren. Mit dabei hatten wir drei voll beladene Bootshänger, 42 Sportler, 18 Eltern und Betreuer und Sonne im Herzen. Eine unserer ältesten Sportlerinnen ist Frauke, einer unserer "jüngsten" Übungsleiter ist Jan.

Jan: Frauke, wie oft warst du schon im Trainingslager in Cottbus?

Frauke: vier oder fünf Mal.

Jan: Zwischendurch warst du ein paar Mal beim KV Laubegast mit im Trainingslager?

Frauke: Ja, in Köthen, für das Schüler A Projekt, um die Mannschaftsboote zu trainieren.

Jan: Was war bis jetzt der beste Ort fürs Trainingslager? Cottbus, Köthen oder vielleicht sogar Döbeln?

Frauke: Das Essen in Cottbus! Und natürlich, daß ich Zeit mit meinem Verein verbringen kann, weil ich ja sonst meist am Stützpunkt trainiere. Das Wetter war auch super. Das Trainingsprogramm in Cottbus war sehr anstrengend, aber das muß ja so. Alle waren sehr freundlich und hatten gute Laune! Das Wasser der Spree war toll und das Boot ist gut gerutscht, außer vielleicht auf dem letzten Kilometer vor dem Wehr.

Jan: Was war deine Lieblingstrainingseinheit?

Frauke:10x50m fliegend, 10x50m stehender Start, mit Schlagzahlmessung und richtig viel Pause.

Jan: Was war deine Hass-Trainingseinheit?

Frauke: 11km GA auf/mit Welle bei Peter, wo er mich zugekellt hat und wir die Wellen vom Motorboot von Volker (und Heike) bekommen haben.

Jan: Wie entspannst du dich am liebsten im Trainingslager?

Frauke: Im Schatten liegen und schlafen, besonders am Samstag Mittag. Sonst durch Arschloch spielen.

Jan: Am Samstag Nachmittag (dieses Jahr der Kindertag) fand unsere Staffel statt. Was habt ihr denn da so machen müssen?

Frauke: Rennen (mein Team muste rennen, ich durfte wegen Bänderriß Fahrrad fahren), Blinde führen, ein Lied singen (es gab Applaus aus dem Altersheim), Fragen beantworten am Planetarium. Martin wollte Anton tragen, weil Anton keine Luft mehr bekommen hat, aber Anton ist dann doch lieber selber gerannt. Und dann noch Boote so schnell wie möglich einpacken und aufladen (ich glaube, wir haben einen neuen Rekord aufgestellt). Dann kam ein 2000m Zeitfahren im Team mit unmöglichen Bootsbesatzungen und dann eine sehr katastrophale Staffel (Anmerkung des Redakteurs: Frauke ist beim Stabwechsel reingefallen und dann sehr knapp am Wiedereinstieg auf dem Wasser gescheitert.) Oh ja, wir mußten mit Tassen einen Eimer voll Wasser füllen. Die Strategie dazu wäre ausbaufähig gewesen.

Jan: Einige Sportler waren leider nicht mit im Trainingslager, weil sie etwas anderes zu tun hatten. Was würdest du diesen Sportlern für das nächste Jahr empfehlen?

Frauke: Auf jeden Fall nächstes Jahr mitkommen! Cottbus ist das perfekte Urlaubsziel.

Jan: Gab es am Kindertag eigentlich außer Sport und Anstrengung noch eine Belohnung für die Kinder?

Frauke: Nicht nur für die Kinder, auch für das Küchenteam! Nämlich EIS! Das beste Magnum Eis!

Jan. Was kommt nach dem Trainingslager?

Frauke: Schule. Aber viel besser:Regatta in Saaldorf. Viele hoffentlich erfolgreiche Regatten. Viel Spaß und mehr leckeres Essen.

Jetzt will auf einmal Frauke auch noch Jan ein paar Fragen stellen. Also machen wir mit vertauschter Rollenverteilung weiter.

Frauke: Im Vergleich zu anderen Trainingslagern bei anderen Vereinen: Was war besser (außer das Essen, das wissen wir ja schon)?

Jan: Gute Laune! Dann eine typische Trainerantwort: Die positive Einstellung meiner Sportler. Die Rockband am Abend und die musikalische Untermalung. Und natürlich, daß bei uns am Spaßtag soviele Kajakfahrer Canadier fahren können und soviele Canadierfahrer Kajak. Außerdem gab's Trompetensignale zum Essen.

Frauke: Was hat dich genervt?

Jan: Die aufgeregten, nicht mehr schlafenden Kinder am Donnerstag um 5:30Uhr.

Frauke: Sind die Kinder jetzt vorbereitet auf das Leben (denn wir trainieren ja nicht für den Trainer sondern für das Leben)?

Jan: Auf alle Fälle. Wir haben beim Paddeln auch Biologie betrieben und Nutrias und Wildschweine in der Spree schwimmen sehen. Und im Verbinden von Blasen aller Art sind wir jetzt Spitze, Jost hatte eine Blase an jedem Finger.

Vielen Dank an die gastgebenden Sportfreunde vom Eisenbahnersportverein Lokomotive Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus, Abt. Kanu. Es war toll!

Sport freu!

Jan Vorberger 19. June 2019
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