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13.02.2007

TESTBERICHT von Jörn Severidt, FIN-96300 ROVANIEMI
(Der Inhalt des Textes gibt die persänliche Meinung des Autors und nicht die Meinung von Tube Amp Doctor GmbH wieder. Für den Inhalt des Textes ist der Autor verantwortlich. Wiedergabe erfolgt mit der freundlichen Genehmigung des Autors.)

Der Brocksieper Earmax Pro

Seit etwa 4 Jahren, höre ich Musik in erster Linie über Kopfhörer (KH). Anfangs war es eine Notlösung, bald wurde ich zum ausgemachten Fan. Lang ausgestreckt auf dem Sofa mit dem KH auf den Ohren und geschlossenen Augen kann ich mich mehr auf die Musik konzentrieren, mehr in sie eintauchen als beim normalen Hören über Lautsprecher. Anfangs war es nur eine Notlösung. Zu meiner Überraschung und Freude stellte ich dann aber bald fest, dass über KH ein Wiedergabeniveau zu erreichen ist, das mit sehr hochwertigen High EndAnlagen mithalten kann und dabei nur einen Bruchteil des Geldes kostet.

Heute höre ich über einen Densen 400 XS CD-Spieler (Kritiken, auch auf Deutsch, unter www.densen.dk) der über Goertz Alphacore Silberkabel mit einem Brocksieper Earmax Pro verbunden ist. Schließlich Sennheiser HD 650 Kopfhörer mit dem Upgrade-Kabel Silver Dragon (Version 2) von Moon Audio.

Der Earmax Pro gehört erst seit ein paar Wochen dazu. Ich nehme mir nur sehr, sehr selten die Zeit für derartige Besprechungen. Viele Produkte, die man heute toll findet, bietet man übermorgen schon wieder bei Ebay an. Nur wenn eine Komponente wirklich herausragende musikalische Eigenschaften besitzt und dann auch noch zu einem fairen Preis angeboten wird, raffe ich mich auf. So wie beim Earmax Pro. Er wird von Stefan Brocksieper in Wuppertal ... von Hand gefertigt.

Zunächst einmal: Jeder x-beliebige Billigkopfhörerverstärker ist besser als der Ausgang am CD-Spieler oder Verstärker. (Wenn man den mal aufmacht, sieht man warum) Einige Geräte um 200 300 Euro sind schon ziemlich gut. Für 400 gibts dann die X-Can V3 von Musical Fidelity, die gerade in Verbindung mit den Flaggschiffen von Sennheiser einen hervorragenden Ruf genießt. Und genau die hatte ich auch 3 Jahre lang, bis ich eben auf den in jeder Beziehung erheblich besseren Earmax Pro umstieg. Und das kam so

Die X-Can bildet mit dem Sennheiser wirklich eine sehr gute Kombination. Sie hat aber auch offenkundige Schwächen.

- Bei niedriger Lautstärke fällt gewissermaßen der Boden raus. D.h. der Bass fehlt und das Klangbild verschiebt sich dadurch nach oben hin.

- Bei sehr hohen Lautstärken dagegen wird der Klang leicht hart.

- Das Ding sieht schlicht klobig und plump aus. Den Schriftzug würde man eher auf etwas aus dem Mittelgang bei Lidl/Aldi erwarten. Das mag vielen egal sein, meine anderen Komponenten sind aber schön (Densen, Pathos Classic One Hybridverstärker, Dynaudio C1), sodass der Musical Fidelity einfach das Bild und damit das Wohnzimmer störte.

- Musical Fidelity hält die Preise im überschaubaren Bereich, indem sie in Ostasien in Billiglohnländern produzieren lassen. Das lässt mich nicht nur die Verarbeitungsqualität in Frage stellen, es stört mich auch, dass in Europa die Arbeitsplätze verloren gehen, damit die Produkte vordergründig im Preisleistungsverhältnis glänzen können. Auch das mag den meisten egal sein. Auch ich hätte nur deswegen sicherlich nicht meine X-Can aus dem Fenster geworfen. In Verbindung mit den anderen Gründen reichte es mir aber, um mal nach Alternativen zu suchen.

Einer der meistgelobten Kopfhörerverstärker, die ich auf den einschlägigen (fast durchweg englischsprachigen) Internetseiten finden konnte, war der Lehmann Black Cube Linear aus Deutschland. Glücklicherweise wird er auch hier oben (in Finnland, wo ich wohne) verkauft und so konnte ich ein Exemplar für zwei Wochen zur Probe bekommen. Das Ergebnis war interessant: Der Lehmann macht in dramatischer Weise deutlich, was der Musical Fidelity alles nicht kann. Viel mehr Dynamik, ein viel kompletteres Klangbild vom Tiefenbass bis zum höchsten Diskant, viel klarer gezeichnete und gegeneinander abgegrenzte Bestandteile des musikalischen Bildes. Andererseits stand nach zwei Wochen Lehmann für mich auch fest, dass es ohne Röhren einfach nicht geht. Ich habe zwar mit dem Pathos einen Hybridverstärker (d.h. einen mit Röhren in der Vorstufe), war vor diesem Erlebnis aber nicht unbedingt auf Röhren eingeschworen. Nun bin ich es. Bei allem, was der Lehmann besser konnte, das einzelne Instrument, die einzelne Stimme klang selbst beim voll eingespielten Gerät einfach nicht natürlich. Das für mich Wichtigste fehlte: die Authentizität, die einem das breite Grinsen ins Gesicht zaubert, sobald die Musik einsetzt. Hier hatte ich immer nur das Gefühl, sehr gut reproduzierte Musik zu hören aber eben keine Live-Musik. Die Unmittelbarkeit, die einen die Elektronik vergessen und ganz in die Musik eintauchen lässt, fehlte.

Also zurück zum Ausgangspunkt. Nach einiger Recherche stieß ich auf Zitate aus einem Review des Earmax Pro von Ken Kessler. Kessler war begeistert. Und Kessler ist nicht irgendwer, er gehört zu den angesehendsten Leuten im High EndGewerbe, schreibt u.a. für Stereophile. Wichtig für mich war, dass er bei seiner Beschreibung des Earmax Pro die richtigen Schlüsselwörter benutzte: Das Gefühl dabei zu sein", Authentizität" etc. Mit 550 Euro ist der Earmax Pro teurer als die X-Can, aber deutlich billiger als der Lehmann (700 Euro). Über Google kam ich dann auf den Tube Amp Doctor und weil man nur einmal lebt und ich (nach Meinung meiner Frau vielleicht zu Unrecht) das Gefühl hatte, mich selbst mal wieder verwöhnen zu dürfen, bestellte ich das Gerät halt. Trotz des (übrigens sehr preisgünstigen) internationalen Versands kam es innerhalb einer Woche.

Nun habe ich den Eamax Pro erst knappe 60 Stunden in Betrieb, aller Logik nach also zu kurz, als dass er voll eingespielt sein könnte, und ich bin dennoch schon vollends begeistert! Um es mit wenigen Worten vorweg zu nehmen: Er verbindet die Dynamik, Impulsivität, Feinzeichnung und Detailtreue des Lehmann mit der (röhrenbedingten) Schönheit der X-Can und erreicht dabei ein Maß an Unmittelbarkeit und Authentizität des musikalischen Erlebnisses, das ich trotz hervorragendem CD-Spieler und bestem Kopfhörer für nicht möglich gehalten hätte. Bei einigen Musikrichtungen hält diese Kombination mit meiner neunmal so teuren Verstärker-Lautsprecher-Kombination mit, in einer übertrifft sie sie sogar. Doch bevor ich zur Musik komme, ein paar Worte zur Technik.

Der Earmax Pro bietet nur ein Paar Eingänge, eine Kopfhörerbuchse und einen Lautstärkeregler. Daher ergeben sich folgende Anschlussmöglichkeiten:

- Allein an einen eigenen CD-Spieler

- An den Tape-Out Ausgang des Verstärkers

- An einen zweiten Ausgang des CD-Spielers, falls vorhanden

Bei mir läuft er in der letztgenannten Weise.

Er läuft komplett in Class A. Dies bedeutet, einfach gesagt, dass er die ganze Zeit volle Kraft zur Verfügung stellt. Das erhöht zwar den Stromverbrauch, bedeutet aber eine erheblich bessere Dynamik. Trommelschläge, Orchestercrescendi, alle Arten von Wechseln in der Lautstärke lassen sich damit mühelos und natürlich fließend abbilden.

Der Lautstärkeregler lässt sich (wenn man ihn sich als Uhr vorstellt) von 7 Uhr bis 5 Uhr drehen. Ohne Input bleibt er bis kurz vor der maximalen Stellung völlig still. Kein Rauschen, nichts. Ich höre normalerweise bei 9 11 Uhr. Bereits bei sehr niedriger Lautstärke ist das Klangbild bis auf den allertiefsten Bass komplett, ab ca. 8 Uhr ist schon alles da. Ab 9 10 Uhr habe ich volle Dynamik, ohne gehörschädlichen Lautstärken auch nur nahe gekommen zu sein. Der Earmax Pro ist ohne weiteres in der Lage auch anspruchsvolle KH wie eben die Sennheiser-Spitzenmodelle so laut zu betreiben, wie es kein normaler Mensch wollen kann. Interessant ist, dass auch bei extremen Lautstärken der Klang aber klar bleibt. Damit sind also zwei der Grundprobleme der X-Can schon gelöst und ich kann nun sowohl eher leise hören (wie ich es normalerweise tue), ohne auf musikalische Information verzichten zu müssen und ich kann mir auch (wie ich es manchmal, nach ein paar Gläsern zu viel tue), ein paar Lieder lang die Keule geben, ohne dass es hart und aggressiv klänge. Das ist beeindruckend! Es bedeutet, dass dieses Gerätchen im Format eines Stücks Butter Dinge richtig macht, die selbst Vor-Endstufen-Kombinationen für den 10fachen Preis oftmals nicht hinkriegen.

Und wie klingt das nun? Ein paar Beispiele:

1. Bill Evans Trio, The Complete Village Vanguard Recordings.

Das Bill Evans Trio definierte seinerzeit das Jazz-Klaviertrio neu. Sie lösten sich vom Schema des Soloinstruments mit einer Rhythmusbegleitung und ersetzten es durch eine kammermusikalische Form, bei der alle drei Instrumente gleichberechtigt neben- und miteinander spielen. Dafür müssen von der Elektronik gleichzeitig die tiefen und knackigen Basslinien von Scott LaFaro, der über allem schwebenden High Hat-Schimmer von Paul Motion und das verhaltene, introvertierte Klavierspiel von Evans natürlich wiedergegeben werden. Die X-Can gab die einzelnen Instrumente im Prinzip schön wieder, der Bass trat aber ständig zu weit in den Hintergrund, die Mitten, d.h. das Klavier wurden überbetont. Damit war sozusagen das Besondere an der Musik eben dieses Trios verloren gegangen. Der Lehmann bot ein komplettes Klangbild, aber, wie gesagt, auch nicht eins der drei Instrumente klang für mich echt. Der Earmax Pro verbindet beide Qualitäten. Zum ersten Mal fühlte ich mich direkt ins Vanguard versetzt. Der tiefe, knackige und doch echt hölzern vibrierende Bass läuft souverän durch jedes Stück, die Cymbals schweben detailreich und doch nie analytisch über allem und Evans Klavierspiel ist unglaublich differenziert. Kleinste Nuancen werden hör- und erlebbar.

In einigen kurzen Reviews bei www.audioreview.com wurde die Kammermusik, oder zumindest die Klassik, als stärkste Seite des Earmax Pro bezeichnet. Der Jazz gehört unbedingt mit aufs Podest! Von Uralt-Aufnahmen von Billie Holiday bis zu Miles Davis elektrischem Bitches Brew ich kann es kaum glauben, wie unmittelbar, wie authentisch diese Musik wiedergegeben wird. Da ich meine Studienjahre weitgehend in Jazz Clubs vertan habe, weiß ich, wovon ich spreche. Wer Jazz so echt erleben will, muss entweder live hingehen oder knappe 10.000 Euro für Verstärker und Lautsprecher hinlegen.

2. Youssou N´Dour, Nothings In Vain.

Das machte dann neugierig auf andere akustische Musik, die ebenfalls von der Ausdrucksstärke individueller Instrumente abhängig ist. Diese CD von Y. N´Dour ist sehr gut produziert, sie verbindet traditionelle und moderne Instrumente und neben ihm selbst einige weitere Sänger. Bereits bei den ersten Stücken wird klar, wie ideal der Earmax Pro für diese Art von Musik ist. In einigen Stücken sind extrem tiefe Bässe aufgenommen, so tief, dass sie eher fühlbar als hörbar sind. Mit dem Earmax Pro werden sie souverän pechschwarz und doch klar definiert in den Raum gestellt. Seiteninstrumente haben fast eine Art goldenen Schimmer, Stimmen schweben geradezu in den Raum hinein. Alles vereint sich zu einem sehr emotionalen Erlebnis, das ich kann es nicht anders sagen afrikanischer wirkt, als mit irgendeinem anderen, mir bekannten Kopfhörerverstärker.

Dies ist eine der ganz großen und schwer zu erklärenden Qualitäten des Earmax Pro. Die Atmosphäre variiert von Aufnahme zu Aufnahme ganz eindeutig. Das Ambiente wird jedes Mal glaubhaft vermittelt.

3. Dave Carter and Tracy Grammer, When I go.

Genau das ist auch das Erstaunlichste bei dieser CD. Carter und Grammer mussten sie aus Budget-Gründen in Grammers Küche aufnehmen und genau so klingt es auch. Nein, nicht schlecht a la Garagen-Sound. Im Gegenteil, die private, räumlich begrenzte und dabei sehr intime Atmosphäre wird spürbar. Die diversen Gitarren und gitarrenartigen Instrumente werden glaubhaft und klar unterscheidbar wiedergegeben, beide Stimmen wirken sehr persönlich, sehr anwesend. Die feinen Intonationsunterschiede bei Carter, die den Texten manchmal eine ironische, manchmal eine romantisierende, dann wieder eine traurige Note verleihen, kommen sehr gut heraus.

Liegt so was am Verstärker? Natürlich nicht nur. Was die Quelle nicht hergibt, kann der Verstärker nicht hinein zaubern. Dieselbe Quelle mit X-Can kam der Sache aber nicht so nahe und mit Lehmann blieb sie weit davon entfernt.

4. Whitesnake, Live in the Heart of the City.

Da fragt man sich, wie es mit härterer, mehr die Dynamik betonender Musik ist. Also legte ich mal einige Relikte meiner Schulzeit rein. Dabei waren Deep Purple, Led Zeppelin, Rainbow und Whitesnake. Dies sollte eigentlich die Art von Musik sein, die mit Transistortechnik besser abzubilden ist als mit Röhren. Zugegeben, wem Metallica über alles geht, der ist mit dem Lehmann sicherlich gut beraten. Bei den von mir gewählten Live-Aufnahmen kamen aber wiederum Stärken des Earmax Pro zum Vorschein, die ich nicht missen möchte. Zunächst einmal kommt zum wiederholten Male die Atmosphäre hervorragend plastisch durch. Die Größe des Hammersmith Odeon, die Fans (absolut noch nie so überzeugend gehört!), die Stimmung. Die Gitarre hat einen distinguierten Blues-Charakter, der diese Band von anderen trennte. Und wenn Coverdale in die ersten Zeilen von Mistreated" hineinexplodiert oder sich bei Aint no love" von seinen Gefühlen davon reißen lässt, hat das eine Emotionalität und Authentizität, die für mich das Mehr an Aggressivität und Nach-Vorne-Gelehntsein eines Transistorverstärkers aufwiegt. Aber zugegeben, das ist Geschmackssache.

5. Johann Sebastian Bach, Das wohltemperierte Klavier.

Kammermusik ist der zweite große Begleiter meines Lebens neben dem Jazz. Sowohl ein Cembalo als auch ein Klavier sind sehr schwer wiederzugeben, wenn auch aus verschiedenen Gründen. Beim Cembalo gehen oft die nachhallenden Nebentöne verloren und was bleibt, ist eine Art runtergehungertes Klavier. Das Klavier dagegen klingt zwar immer schön, aber die enorme Palette der Ausrucksmöglichkeiten des einzelnen Tons ist nur mit bester Elektronik einzufangen. Der Earmax Pro bringt beides und bringt es so gut, wie ich es nur je über Kopfhörer gehört habe. Ich kann mich kaum entscheiden, welche Einspielung ich lieber mag und das ist neu normalerweise klingt das Klavier viel schöner. Tatsächlich ist er hier zum zweiten Mal (nach Bill Evans) sehr nah an meiner viel teureren Verstärker-Lautsprecher-Combo.

6. Ludwig von Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5

Große Orchester sind fast unmöglich wiederzugeben. Als Student in Hamburg hatte ich einmal die Gelegenheit, mir eine Symphonie von Mahler auf einer Anlage für knapp 200.000 DM (ja, im Ernst) anzuhören. Meine erste Reaktion war: So klingt das im Konzert aber nicht. Dabei st es geblieben. Es geht einfach nicht. Die dreidimensionale Wand aus auf- und abschwellendem Schall, die ein Symphonieorchester erzeugt, ist über eine Stereoanlage einfach nicht zu reproduzieren. Erstaunlicherweise gelingt dies dem Earmax Pro aber ganz gut! Natürlich ist das anders. Die Musik kommt nicht von vorn, etc. Doch das Gefühl der großen Halle, das Aufwallen der Musik, die Impulsivität des Orchesters mit den hervorstechenden Soloinstrumenten kommt dem echten Erleben emotional näher, als ich es über Lautsprecher jemals erlebt habe. Dazu die Liebe zum Detail, die der Earmax Pro bezeugt. Ob es die verhaltenen Pauken im Hintergrund sind, die leise und doch enorm klar gezeichnet sind, die einsetzenden Bläser, die phantastisch blechern (im Sinne von echt) klingen oder das liebliche, wie dahintropfende Klavier, alles klingt so authentisch, dass ich diese Art von Musik in Zukunft wohl nicht mehr über Lautsprecher hören werde, sondern nur noch über den Earmax Pro.

Insgesamt ein phantastisches Gerät, für das ich persönlich, nach 50 Stunden Hören, auch das Doppelte bezahlt hätte, ohne mit der Wimper zu zucken. Herzlichen Glückwunsch, Herr Brocksieper!

TESTBERICHT von Jörn Severidt, FIN-96300 ROVANIEMI
(Der Inhalt des Textes gibt die persänliche Meinung des Autors und nicht die Meinung von Tube Amp Doctor GmbH wieder. Für den Inhalt des Textes ist der Autor verantwortlich. Wiedergabe erfolgt mit der freundlichen Genehmigung des Autors.)