Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Montag, 7. April 2014

Bayern-Gutachter: "Gewinne doppelt gezählt"

Graz - Wie kleinezeitung.at berichtet, hat sich im Untreue-Prozess gegen die einstige Führungsriege der BayernLB am Montag ein Leipziger Finanzprofessor als Gutachter vor dem Münchner Landgericht zu dem milliardenschweren Kauf der Hypo Alpe Adria geäußert. Bei der ersten Bewertung der österreichischen Bank sei ihr Wert mit 2,8 Milliarden Euro 1,5 Milliarden Euro zu hoch angesetzt worden. Aus Sicht des Gutachters hätte den Vorständen der Fehler auffallen müssen. Die BayernLB habe unter anderem Gewinne doppelt gezählt. Welchen Stellenwert der Vorsitzende Richter der vorgelegten Expertise einräume, sei unklar. Auch ein Ende des Prozesses sei nicht in Sicht. Ab Ende April seien weitere Zeugenvernehmungen geplant.

 

14_04_07_kleinezeitung.at



Dienstag, 1. April 2014

Zeugin spricht von Merkwürdigkeiten beim HGAA-Kauf der Bayern LB

Frankfurt am Main - Laut reuters.com hat eine Zeugin im Strafprozess gegen frühere BayernLB-Vorstände wegen des Kaufs der Hypo Alpe Adria (HGAA) den Korruptionsverdacht der Staatsanwaltschaft genährt. Annähernd zeitgleich mit der Übernahme 2007 habe die Deutsche Kredit Bank (DKB), eine Tochter der BayernLB, auf Beschluss ihrer Konzernmutter in einen 2,5 Millionen Euro schweren Sponsoringvertrag einsteigen müssen. Dieser sei für die DKB ungünstig gewesen. Laut einer damals zuständigen Mitarbeiterin der DKB sei es jedoch klar gewesen, dass die DKB ihn umsetzen müsse. Die Staatsanwaltschaft werte die Sponsoring-Zusage der BayernLB als getarntes Schmiergeld, mit dem sich die Münchener den Einstieg bei der HGAA gesichert haben sollen.

14_03_31_reuters.com



Dienstag, 1. April 2014

Finanzbeamte sollen Steuern in Hessen hinterzogen haben

München - Wie focus.de berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt gegen zwei Mitarbeiter des Finanzamts der Main-Metropole wegen Bestechung und des Verdachts der Steuerhinterziehung. Ein Steuerhauptsekretär und einer seiner Kollegen sollen zwischen 2009 und 2013 Familienmitgliedern und zahlreichen Bekannten geholfen haben, fiktive Kosten bei der Steuererklärung geltend zu machen. In einem Fall habe die Steuerrückzahlung mehrere zehntausend Euro betragen, wovon die Beamten die Hälfte kassiert hätten.

14_03_30_focus.de



Dienstag, 25. März 2014

Kapitalflucht über deutsche Konten

Hamburg - Laut zeit.de haben die Deutsche Bank und ihre amerikanische Tochter Deutsche Bank Trust Company Americas mehrere Jahre lang für die Hausbank der Janukowitsch-Familie, die All-Ukranian Bank of Development (UBD), Geschäfte im Euro- und Dollar-Raum abgewickelt. Die Deutsche Bank soll für die ukrainische Bank Khreschatyk Geschäfte in Europa getätigt haben, die wiederum Geschäfte für die UBD abgewickelt habe. Die Deutsche Bank beteuere, sich an alle geltenden Gesetze gehalten zu haben. Dass die Bank dafür keine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft engagiert habe, wie es die internationalen Geldwäschestandards empfehlen würden, sei „zumindest leichtsinnig“, so Caspar von Hauenschild, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland. Die Tatsache, dass die bestehenden Geldwäschegesetze nicht vorsehen würden, dass eine Bank auch die Kunden von Partnerbanken durchleuchten müsse, bezeichne von Hauenschild als Missstand.

 

14_03_21_zeit.de



Dienstag, 18. März 2014

Geldwäsche und Diktatoren - Was sind Europas Gesetze wert?

Berlin – Laut tagesspiegel.de wird durch den Fall der eingefrorenen Konten ukrainischer Machthaber in Europa deutlich, dass Europas Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche nichts bringen. Eigentlich sei es europaweit einschließlich der Schweiz Vorschrift, dass Banken, Anwälte und Treuhänder wissen müssten, wer die Begünstigten der Unternehmen seien, für die sie Konten und Geschäfte führten. Besonders bei Inhabern öffentlicher Ämter gelte eine verstärkte Sorgfaltspflicht und der illegale Erwerb von Geldern müsse den Behörden angezeigt werden. Notwendig sei die EU-weite Einrichtung von Unternehmensregistern, wo für jede GmbH, AG oder KG die tatsächlichen Eigentümer und Gewinnberechtigten dokumentiert seien. Gegen eine solche habe allerdings Finanzminister Schäuble im EU-Ministerrat sein Veto einlegen lassen.

 

14_03_17_tagesspiegel.de



Dienstag, 18. März 2014

„Ich ziehe meinen Hut vor Hoeneß“

Hamburg – In einem podcast auf ardmediathek.de begrüßt Caspar von Hauenschild, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland, Hoeneß Entscheidung über die Niederlegung aller Ämter und die Annahme seiner Strafe. Durch diesen Schritt könne Hoeneß seine Würde bewahren und in Zukunft möglicherweise wieder Ämter bekleiden. Die Regelung der strafbefreienden Selbstanzeige habe laut von Hauenschild nicht mehr den Effekt reuige Sünder mit ihrem Geld nach Deutschland zurück zu locken und solle abgeschafft werden. Die Vereinbarung über den automatischen Informationsaustausch von Finanzämtern weltweit müsse jedoch stärker verfolgt werden, um Schwarzgeldeinkünfte aus Kapitalvermögen zu verhindern. Hier müsse die Bundesregierung dranbleiben.

 

14_03_14_ardmediathek.de 



Dienstag, 18. März 2014

Freis wird Compliance-Chef der Deutschen Börse

Karlsruhe – Wie finanzen.net berichtet, tritt ab April James H. Freis Jr. die Nachfolge von Michael Steinicke als Chief Compliance Officer an bei der Deutschen Börse an. Frei sei zuvor bei der internationalen Anwaltssozietät Cleary Gottlieb Steen & Hamilton tätig gewesen. Zwischen 2007 und 2012 sei er als leitender US-Regierungsbeamter für die Regulierung von Finanzinstitutionen hinsichtlich der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zuständig gewesen. Freis sei zudem Leiter der US-Financial Intelligence Unit (FIU) gewesen, die Untersuchungen zur Umsetzung und Einhaltung von Gesetzen durchführe.

 

14_03_17_finanzen.net



Freitag, 14. März 2014

Salzmann wegen Untreue verurteilt

Flensburg - Wie shz.de berichtet, ist der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Elmshorn, Salzmann, am Montag zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem müsse Salzmann 161.000 Euro zahlen. Das Gericht habe Salzmann in 13 Fällen der Bestechlichkeit in Tateinheit mit Untreue sowie in vier Fällen der Vorteilsnahme für schuldig befunden.

14_03_11_shz.de



Dienstag, 11. März 2014

Ehemaliger HGAA-Chef Kulterer sagt Gerichtstermin in München ab

München – Focus.de meldet, dass der frühere Chef der Hypo Group Alpe Adria (HGAA), Wolfgang Kulterer, nach Angaben von Prozessbeteiligten aus gesundheitlichen Gründen nicht zu seinem Vernehmungstermin nach München kommen kann. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. Einziger Zeuge am 11. März 2014 sei somit der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU). Es soll bis 2007 im Verwaltungsrat der BayernLB gesessen und in dieser Funktion dem Kauf der HGAA zugestimmt haben.

14_03_10_focus.de



Dienstag, 11. März 2014

Ex-Sparkassenchef gesteht Untreue

Bremen - Wie weser-kurier.de berichtet, hat vor dem Landgericht Lübeck der Prozess gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Elmshorn und einen externen Kreditvermittler begonnen. Der ehemalige Sparkassenchef habe zugegeben, einem befreundeten Kreditvermittler überhöhte und teils auch ungerechtfertigte Vermittlungsprovisionen gezahlt und einen Teil davon selbst eingestrichen zu haben. Die Staatsanwaltschaft werfe dem Ex-Sparkassenchef Untreue und Bestechlichkeit in 24 Fällen vor. Seinem Mitangeklagten werde Beihilfe zur Untreue und Bestechung in der gleichen Anzahl von Fällen zur Last gelegt. Zwischen 2007 und 2011 soll der inzwischen entlassene Sparkassenchef 200.000 Euro eingestrichen haben.

14_03_10_weser-kurier.de



Treffer 1 bis 10 von 449
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft