Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Freitag, 23. Januar 2015

Auf krummen Wegen zum Erfolg

Frankfurt – In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung behandelt Sebastian Heilmann, Direktor des Mercator Instituts für China-Studien, den Zusammenhang von wirtschaftlicher Entwicklung und Korruption in China. Das Konzept der guten Regierungsführung gehe davon aus, dass Korruption wachstumsfeindlich und nicht mit effektiver Entwicklungspolitik zu vereinbaren sei. Transparency International dokumentiere für China ein enormes Ausmaß an Korruption, allerdings hätte China ein außergewöhnliches hohes Wirtschaftswachstum gehabt. Sebastian Heilmann erkläre dies dadurch, dass Korruption dann wachstumsfördernd sein könne, wenn die abgeschöpften Finanz- und Vermögenswerte wieder in produktive Branchen investiert werden. Dieser Kreislauf sei allerdings in den letzten Jahren durch Kapitalflucht beschädigt worden.


Kein Link, da Printausgabe vom 15. Januar 2015.



Freitag, 5. Dezember 2014

OECD-Studie: Chefs segnen Korruption oft ab

Hamburg – Wie zeit.de berichtet, wird im internationalen Geschäft großer Unternehmen laut einer Studie der OECD in der Regel mit dem Wissen der Geschäftsleitung bestochen. Das gehe aus „Foreign Bribery Report“ der Organisation hervor. Der Bericht fasse Schlüsse aus der Untersuchung von 427 aufgedeckten Fällen seit 1999 zusammen, bei denen ausländische Behörden und Amtsträger Schmiergeld erhalten haben. Demnach hätten bei 41 Prozent der Fälle führende Manager selbst bestochen oder die Bestechung abgesegnet. Die Summe des Schmiergelds mache durchschnittlich rund elf Prozent der gesamten Kosten des Geschäfts aus. Bestechungsgeld fließe eher in entwickelte Volkswirtschaften als in Entwicklungsländer. Vor allem Angestellten staatseigener Betriebe sei Schmiergeld versprochen oder gezahlt worden.

14_12_02_zeit.de



Freitag, 31. Oktober 2014

Grappling With Graft: How to Combat the Growing Corruption Epidemic

Tampa – Nach einem Artikel auf foreignaffairs.com gehört Korruption zu den Hauptgefahren für die Stabilität der Weltwirtschaftsordnung. Es gebe für die Korruptionsproblematik allerdings noch keine adäquate Lösung. Um das Problem der Korruption zu lösen sei eine globale Antwort nötig, angeführt von den USA und der EU. Drei Punkte sollen dabei umgesetzt werden. Erstens müsse die westliche Politik verschiedene Stufen von Betrug definieren und Interventionsfelder ausmachen. Zweitens müsse ein internationaler Anti-Korruptionspakt das Problem lokalisieren und dessen Verbreitung verhindern. Drittens sollen Länder mit Anti-Korruptionsbewegungen gestärkt werden, während Länder die den Anti-Korruptionspakt nicht umsetzen, finanziell isoliert werden sollen.


14_10_22_foreignaffairs.com



Dienstag, 1. April 2014

Auch im Mittelstand spielt Compliance eine Rolle

Konstanz - Laut htwg-konstanz.de hat das Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) der Hochschule Konstanz in einer Studie den Stellenwert von Compliance in mittelständischen Unternehmen, die Motivation und die mittelstandsspezifischen Schwierigkeiten bei der Beschäftigung mit dem Thema erforscht. Als Hauptmotivation, Compliance-Programme zu installieren, sähen die Unternehmen vor allem in Haftungsvermeidung, Korruptionsprävention, Prävention von Wettbewerbs- und Vermögensdelikten und Reputationssteigerung. Für viele Unternehmen würde die Kenntnis der relevanten Compliance-Regelungen und die Kenntnis der Anforderungen an ein Compliance-Management-System ein großes Problem darstellen. Als größte Herausforderung gelte die Verhinderung einer „Compliance-Bürokratie“, die Festlegung von Verantwortlichkeiten, aber auch mangelndes Verständnis der Mitarbeiter.

14_03_26_htwg-konstanz.de



Dienstag, 4. Februar 2014

Krieg durch Korruption: Transparency warnt von Konflikten

München – Abendzeitung-muenchen.de zufolge hält Transparency International Korruption für eine unterschätzte Ursache von Krisen und Konflikten. Das sei auch für Friedenstruppen ein Problem. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, sprach sich im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz dafür aus, dass Korruption stärker im Zentrum solcher Missionen zu stehen habe. Rechtsstaatlichkeit und gute Regierungsführung müssten wichtiger werden, das sei auch den Partnern zu vermitteln. So zahlten beispielsweise die Bürger in Afghanistan im Jahr 2009 2,4 Milliarden Dollar an Bestechungsgeldern – ein Viertel des Brutto-Inlandsproduktes. Dies verteuere die Waren des täglichen Bedarfs – auch für die ISAF-Truppen.

14_02_02_abendzeitung-münchen.de



Freitag, 20. September 2013

Politik: Frauen sind weniger bestechlich

Berlin – Wie pressetext.com berichtet, missbilligen Frauen politische Korruption eher als Männer und verhalten sich selbst auch nicht so oft korrupt. Dies sei das Ergebnis einer Studie der Rice University in Houston (USA). Das Ergebnis gelte offenbar nur in korruptionsfeindlichen Systemen wie den meisten Demokratien. In inhärent korrupten Systemen sei jedoch kein Korruptions-Gender-Gap zu beobachten. Dies liege daran, dass Frauen dort eher dem politischen Status quo entsprechen. Das Verhältnis von Geschlecht und Korruption sei vom Kontext abhängig. Es werde vermutet, dass sich Frauen an die politischen Normen einer Gesellschaft gebunden fühlen.


13_ 09_16_pressetext.com



Donnerstag, 16. Mai 2013

Mittelstand folgt dem Compliance-Trend

Bergisch Gladbach – Laut it-mittelstand.de verfügen rund vierzig Prozent der mittelständischen Unternehmen über kein institutionalisiertes Compliance-Risikomanagement-System. Zu diesem Ergebnis komme eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Der größte Handlungsbedarf bestehe im unternehmenskulturellen und kommunikativen Bereich. Ein positiver Trend sei es, dass die Unternehmen zunehmend von ihren Partnern die Einhaltung der Regeln einfordern. Zu den Empfehlungen der Studie gehören Identifizierung von Compliance-Risiken, kontinuierliche Verbesserung und Überwachung, Einbindung der Tochtergesellschaften in die Zentrale, Verbesserung der Compliance-Kommunikation sowie die Einbettung von Compliance in die Unternehmensstruktur.

13_05_15_itmittelstand.de



Montag, 4. März 2013

Dysfunktionen des Spitzensports: Doping, Match-Fixing und Gesundheitsgefährdungen aus Sicht von Bevölkerung und Athleten

Frankfurt – Nach einer Studie im Auftrag der Stiftung Deutsche Sporthilfe auf sporthilfe.de geben 8,7 Prozent der deutschen Spitzensportler an, schon einmal an Absprachen über den Ausgang eines Spiels oder Wettkampfs beteiligt gewesen zu sein. 1154 von der Sporthilfe geförderte Athleten nahmen an der Studie teil. Sowohl aus Sicht der Bevölkerung als auch aus Sicht der Sportler sei Erfolgsdruck die Hauptursache für Fehlverhalten.

13_01_31_sporthilfe.de



Montag, 25. Februar 2013

Compliance-Tools & Entdeckungswahrscheinlichkeit

München – Laut compliancemagazin.de weist eine Studie von RölfsPartner und der Universität Leipzig empirisch nach, warum Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität werden. Daraus geht hervor, dass 83 Prozent aller Unternehmen im öffentlichen und 78 Prozent im privaten Sektor nicht über ein vollständiges Compliance-Management-System (CMS) verfügen. Dabei seien Hinweisgebersysteme als einziges Bottom-up-Instrument, mit dem sich Mitarbeiter Gehör verschaffen können, von entscheidender Bedeutung. Bei vollständiger Implementierung eines Compliance-Management-Systems sei das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, deutlich geringer. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem nahelegen, dass bei öffentlichen Unternehmen Wirtschaftskriminalität eine genau so starke Bedrohung darstelle wie in der Privatwirtschaft. Das Problembewusstsein sei aber weniger stark ausgeprägt, wodurch weniger in Prävention und Aufdeckung investiert werde.

13_02_22_compliancemagazin.de



Donnerstag, 21. Februar 2013

Why poor people pay more bribes than rich people

New York – In einem Beitrag auf blogs.reuters.com wird eine Studie mit dem Titel „Admission is Free Only If Your Dad is Rich! Distributional Effects of Corruption in Schools in Developing Countries“ von Shahe Emran, Asadul Isla, und Forhad Shilpi vorgestellt. Dabei sollen die Wissenschaftler die Kosten ausgedrückt in Bestechungszahlungen des kostenlosen Schulbesuches in Bangladesch untersucht haben. Demnach sei es wahrscheinlicher, dass Haushalte mit geringem Einkommen Bestechungsgelder zahlen müssten. Je mehr Geld die Haushalte zu Verfügung haben, umso besser sei ihre Verhandlungsposition und umso weniger müsse bestochen werden.

13_02_18_blogs.reuters.com



Treffer 1 bis 10 von 61
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-61 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft