Pressespiegel nach Themen

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Dienstag, 1. April 2014

Auch im Mittelstand spielt Compliance eine Rolle

Konstanz - Laut htwg-konstanz.de hat das Center for Business Compliance & Integrity (CBCI) der Hochschule Konstanz in einer Studie den Stellenwert von Compliance in mittelständischen Unternehmen, die Motivation und die mittelstandsspezifischen Schwierigkeiten bei der Beschäftigung mit dem Thema erforscht. Als Hauptmotivation, Compliance-Programme zu installieren, sähen die Unternehmen vor allem in Haftungsvermeidung, Korruptionsprävention, Prävention von Wettbewerbs- und Vermögensdelikten und Reputationssteigerung. Für viele Unternehmen würde die Kenntnis der relevanten Compliance-Regelungen und die Kenntnis der Anforderungen an ein Compliance-Management-System ein großes Problem darstellen. Als größte Herausforderung gelte die Verhinderung einer „Compliance-Bürokratie“, die Festlegung von Verantwortlichkeiten, aber auch mangelndes Verständnis der Mitarbeiter.

14_03_26_htwg-konstanz.de



Dienstag, 4. Februar 2014

Krieg durch Korruption: Transparency warnt von Konflikten

München – Abendzeitung-muenchen.de zufolge hält Transparency International Korruption für eine unterschätzte Ursache von Krisen und Konflikten. Das sei auch für Friedenstruppen ein Problem. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, sprach sich im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz dafür aus, dass Korruption stärker im Zentrum solcher Missionen zu stehen habe. Rechtsstaatlichkeit und gute Regierungsführung müssten wichtiger werden, das sei auch den Partnern zu vermitteln. So zahlten beispielsweise die Bürger in Afghanistan im Jahr 2009 2,4 Milliarden Dollar an Bestechungsgeldern – ein Viertel des Brutto-Inlandsproduktes. Dies verteuere die Waren des täglichen Bedarfs – auch für die ISAF-Truppen.

14_02_02_abendzeitung-münchen.de



Freitag, 20. September 2013

Politik: Frauen sind weniger bestechlich

Berlin – Wie pressetext.com berichtet, missbilligen Frauen politische Korruption eher als Männer und verhalten sich selbst auch nicht so oft korrupt. Dies sei das Ergebnis einer Studie der Rice University in Houston (USA). Das Ergebnis gelte offenbar nur in korruptionsfeindlichen Systemen wie den meisten Demokratien. In inhärent korrupten Systemen sei jedoch kein Korruptions-Gender-Gap zu beobachten. Dies liege daran, dass Frauen dort eher dem politischen Status quo entsprechen. Das Verhältnis von Geschlecht und Korruption sei vom Kontext abhängig. Es werde vermutet, dass sich Frauen an die politischen Normen einer Gesellschaft gebunden fühlen.


13_ 09_16_pressetext.com



Donnerstag, 16. Mai 2013

Mittelstand folgt dem Compliance-Trend

Bergisch Gladbach – Laut it-mittelstand.de verfügen rund vierzig Prozent der mittelständischen Unternehmen über kein institutionalisiertes Compliance-Risikomanagement-System. Zu diesem Ergebnis komme eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Der größte Handlungsbedarf bestehe im unternehmenskulturellen und kommunikativen Bereich. Ein positiver Trend sei es, dass die Unternehmen zunehmend von ihren Partnern die Einhaltung der Regeln einfordern. Zu den Empfehlungen der Studie gehören Identifizierung von Compliance-Risiken, kontinuierliche Verbesserung und Überwachung, Einbindung der Tochtergesellschaften in die Zentrale, Verbesserung der Compliance-Kommunikation sowie die Einbettung von Compliance in die Unternehmensstruktur.

13_05_15_itmittelstand.de



Montag, 4. März 2013

Dysfunktionen des Spitzensports: Doping, Match-Fixing und Gesundheitsgefährdungen aus Sicht von Bevölkerung und Athleten

Frankfurt – Nach einer Studie im Auftrag der Stiftung Deutsche Sporthilfe auf sporthilfe.de geben 8,7 Prozent der deutschen Spitzensportler an, schon einmal an Absprachen über den Ausgang eines Spiels oder Wettkampfs beteiligt gewesen zu sein. 1154 von der Sporthilfe geförderte Athleten nahmen an der Studie teil. Sowohl aus Sicht der Bevölkerung als auch aus Sicht der Sportler sei Erfolgsdruck die Hauptursache für Fehlverhalten.

13_01_31_sporthilfe.de



Montag, 25. Februar 2013

Compliance-Tools & Entdeckungswahrscheinlichkeit

München – Laut compliancemagazin.de weist eine Studie von RölfsPartner und der Universität Leipzig empirisch nach, warum Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität werden. Daraus geht hervor, dass 83 Prozent aller Unternehmen im öffentlichen und 78 Prozent im privaten Sektor nicht über ein vollständiges Compliance-Management-System (CMS) verfügen. Dabei seien Hinweisgebersysteme als einziges Bottom-up-Instrument, mit dem sich Mitarbeiter Gehör verschaffen können, von entscheidender Bedeutung. Bei vollständiger Implementierung eines Compliance-Management-Systems sei das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, deutlich geringer. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem nahelegen, dass bei öffentlichen Unternehmen Wirtschaftskriminalität eine genau so starke Bedrohung darstelle wie in der Privatwirtschaft. Das Problembewusstsein sei aber weniger stark ausgeprägt, wodurch weniger in Prävention und Aufdeckung investiert werde.

13_02_22_compliancemagazin.de



Donnerstag, 21. Februar 2013

Why poor people pay more bribes than rich people

New York – In einem Beitrag auf blogs.reuters.com wird eine Studie mit dem Titel „Admission is Free Only If Your Dad is Rich! Distributional Effects of Corruption in Schools in Developing Countries“ von Shahe Emran, Asadul Isla, und Forhad Shilpi vorgestellt. Dabei sollen die Wissenschaftler die Kosten ausgedrückt in Bestechungszahlungen des kostenlosen Schulbesuches in Bangladesch untersucht haben. Demnach sei es wahrscheinlicher, dass Haushalte mit geringem Einkommen Bestechungsgelder zahlen müssten. Je mehr Geld die Haushalte zu Verfügung haben, umso besser sei ihre Verhandlungsposition und umso weniger müsse bestochen werden.

13_02_18_blogs.reuters.com



Donnerstag, 21. Februar 2013

Die Hitlisten

Zürich – In einem Beitrag im Magazin Folio der Neuen Züricher Zeitung wird der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) vorgestellt. Heute sei der Korruptionsindex das wichtigste Mittel von Transparency International im Kampf um Aufmerksamkeit für das Problem der Bestechlichkeit. Gemeinsam gelinge es den drei Indizes Korruptionswahrnehmungsindex, Bestechungszahlerindex und dem Financial Secrecy Index von Tax Justice Network (TJN), das Problem der Korruption empirisch greifbar zu machen, denn sie würden die Schattenwirtschaft von drei unterschiedlichen Seiten beleuchten: Schmiergeld zahlen, Schmiergeld annehmen und Schmiergeld verstecken.

13_02_Folio

kein Link, da Printausgabe des Folio vom Februar 2013



Donnerstag, 20. Dezember 2012

Study: A Lobbyist's Connection To A Lawmaker Worth $177,000

Washington D. C. – Laut usnews.com fand eine Studie der Wirtschaftswissenschaftler von der University of Warwick heraus, dass ein Lobbyistenkontakt zu einem Senator oder ranghohen Mitglied des Repräsentantenhauses für 24 Prozent des Einkommens eines Lobbyisten verantwortlich ist. Gehe ein hochrangiger Kontakt „verloren“, so müsse ein Lobbyist mit einem Verlust von durchschnittlich 177.000 US-Dollar im Jahr rechnen, denn der Zugang zu Informationen sei nicht mehr vorhanden. Die Studie beschäftigte sich mit Verbindungen von über 1.000 Lobbyisten zu politischen Entscheidungsträgern. Im Mittelpunkt habe die Frage danach gestanden, welche Auswirkungen das Ausscheiden eines Politikers aus dem Amt für die Lobbyisten hatte.

12_12_13_usnews.com



Donnerstag, 6. Dezember 2012

Deutschland lebt von Betrug und Korruption

Leipzig – Laut boersennews.de kommt eine kürzlich erschienene 294 Seiten umfassende Forschungsstudie der ABAVUS in Hannover zu dem Ergebnis, dass Steuergesetze eine wesentliche Ursache für Steuerhinterziehung und Korruption in Deutschland darstellen. Ergebnissen der Studie zufolge werde Korruption von Geschäftspartnern - aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung - durch Steuergesetze regelrecht gefördert. Die Studie mit dem Titel „Subventionsmissbrauch in Gestalt von Betrug und Korruption“ finde Ursachen zu aktuellen Korruptionsskandalen, wie dem Schienenkartell und der EADS-Schmiergeldaffäre, den Lustreisen der Pleite gegangenen Nürburgring GmbH oder auch den zahlreichen Sexparties in der Versicherungswirtschaft sowie den Luxusreisen von Journalisten bei ThyssenKrupp.

 

12_12_04_boersennews.de



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