Pressespiegel nach Themen

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Dienstag, 15. April 2014

Justiz schließt Erpressung im Fall Ecclestone aus

Berlin - Wie welt.de berichtet, schließt die Staatsanwaltschaft München im Bestechungsfall Ecclestone eine Erpressung durch Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky aus. Ab dem 24. April werde sich Ecclestone vor Gericht in München wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue verantworten müssen. Angesichts der Vorwürfe und der rund 40 Zeugen, die in der Anklageschrift aufgeführt seien, werde es voraussichtlich ein längeres Verfahren. Ecclestone soll 2006 und 2007 Gribkowsky, dem früheren Vorstand der Landesbank BayernLB, knapp 44 Millionen Dollar zugekommen lassen haben. Als Gegenleistung soll Gribkowsky dafür gesorgt haben, dass die BayernLB ihre Anteile am operativen Formel-1-Geschäft an einen Bieter verkaufe, den Ecclestone ohne Prüfung anderer Angebote aussuchen konnte.

14_04_13_welt.de



Montag, 7. April 2014

Zwanziger fordert Ethikkommission für den DFB

Berlin - Wie welt.de berichtet, fordert der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, den Verband auf, die Vorgaben der Fifa umzusetzen und eine unabhängige Ethikkommission einzurichten. Ohne die Ethikkommission fehle es dem DFB an einem unabhängigen Gremium. Es müsse eine Anklageinstanz geben, die nicht weisungsgebunden, sondern unabhängig sei. Laut Paragraf 12 der vom Kongress verabschiedeten Geschäftsordnung sei dies nur, wer in den letzten vier Jahren vor seinem Amtsantritt eine deutliche Distanz zu den Fußballorganisationen gehabt habe. Zwanziger habe auf einen Fall verwiesen, in dem der Kontrollausschuss einen Funktionär wegen Amtsmissbrauchs habe anklagen wollen, was das Präsidium verhindert habe. Ein solches Veto wäre mit einer unabhängigen Ethikkommission ausgeschlossen gewesen.

 

14_04_07_welt.de



Montag, 7. April 2014

Brisante Bekenntnisse

München - Sueddeutsche.de zufolge hat der ehemalige norwegische Fußballspieler Erik Hagen berichtet, dass er und seine Mitspieler beim russischen Verein Zenit vor einem Pokal-Spiel der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (Uefa) jeweils 3.000 Dollar bezahlt hätten, um den Schiedsrichter zu schmieren. Über die russische Liga habe es bereits von anderen Spielern Berichte über Schmiergeldzahlungen an Schiedsrichter gegeben. Dass jedoch jemand in Bezug auf ein internationales Spiel auspacke sei ungewöhnlich. Der Umgang mit der Causa sei für die Uefa heikel. Zenit gehöre mehrheitlich dem russischen Erdgasunternehmen Gazprom - jener staatlich kontrollierten Firma, die seit Sommer 2012 auch als Hauptsponsor der Champions League fungiere. Zudem sitze der ehemalige Chef des Vereins im Exekutivkomitee der Uefa.

 

14_04_04_sueddeutsche.de



Dienstag, 1. April 2014

Ohrfeigen für Reformer

Berlin - Wie welt.de berichtet, stemmt sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen Veränderungen innerhalb der Internationalen Föderation des Verbandsfußballs (FIFA). Der DFB sehe für eine verbindliche Vorgabe der Verankerung einer Ethikkommission sowie eines Ethikreglements keine Notwendigkeit. Der Ethikkodex untersage es Funktionären etwa, „sich direkt oder indirekt an Wetten, Glücksspielen, Lotterien oder ähnlichen Veranstaltungen oder Geschäften im Zusammenhang mit Fußballspielen zu beteiligen“. Vorstandsmitglieder des DFB hätten jedoch Sitze in Aufsichtsräten von Lottogesellschaften inne. Diese Unternehmen würden neben Lotto auch Fußballwetten anbieten. Innerhalb der FIFA würde man über die Deutschen den Kopf schütteln. Von einem klaren Verstoß gegen den Ethikkodex, den mangels nationaler Ethikkommission niemand ahnde, sei die Rede.

14_03_30_welt.de



Freitag, 21. März 2014

Rheinische Post: Transparency International fordert von Profivereinen Verhaltensregeln

Hamburg - Wie presseportal.de berichtet, fordert die Juristin Sylvia Schenk, Arbeitsgruppenleiterin bei Transparency Deutschland, nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß die Bundesligaklubs auf, sich verbindliche Compliance-Regeln zu geben, die den Geschäftsumgang der Klubs auf eine neue Grundlage stellen. Man könne nicht davon ausgehen, dass Vereine automatisch sauber handelten. Zudem handle es sich um Wirtschaftsunternehmen von zum Teil beträchtlichen Dimensionen. Schenk sei lange selber Teil des Sportsystems gewesen, in dem nicht gefragt worden sei, ob Zahlungen zulässig seien und steuerrechtlich korrekt abgewickelt würden.

 

14_03_17_presseportal.de



Dienstag, 18. März 2014

Bayern stellt Gesetz zum "Schutz der Integrität des Sports" vor

München – Laut abendzeitung-muenchen.de will der bayerische Justizminister Winfried Bausback ein „Gesetz zum Schutz der Integrität des Sports“ in den Bundestag bringen. Das Gesetz solle nicht nur schärfere strafrechtliche Regelungen zur Doping-Bekämpfung, sondern auch zur Bestechung und Korruption im Sport und zu Spielmanipulationen enthalten. Der CSU-Minister habe betont, der Staat müsse Beschützer des Sports sein.

 

14_03_17_abendzeitung-muenchen.de



Dienstag, 18. März 2014

Lavieren bis zum Schluss

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, wich der Bayernaufsichtsrat einer Entscheidung über die Rolle von Uli Hoeneß beim FC Bayern bis zum Schluss aus. Die im Aufsichtsrat sitzenden Konzernchefs von Adidas, Audi, VW und Telekom hätten sich monatelang hinter einem eigens eingeholten Rechtsgutachten verschanzt, wonach es im Aufsichtsrat der Fußball-AG des FC Bayern auf die Interessen des Vereins ankomme. Die Ethik-Richtlinien der beteiligten Konzerne spielten keine Rolle. Am Ende hätte Hoeneß selbst entschieden, seine Klubämter niederzulegen, auf den Gang zum Bundesgerichtshof zu verzichten und die Gefängnisstrafe anzutreten. Auf diese Weise habe der Bayern-Präsident die Konzernbosse davor bewahrt, ihn zum Rücktritt drängen zu müssen.

 

14_03_15_sueddeutsche.de



Dienstag, 21. Januar 2014

Ecclestone: Transparency International kritisiert Formel 1

Düsseldorf – Wie handelsblatt.de berichtet, hat Sylvia Schenk, Sportbeauftragte von Transparency International, das Festhalten der Formel 1 an Bernie Ecclestone kritisiert. Zwar habe sich Ecclestone aus dem Vorstand des Formel-1- Mehrheitseigners CVC zurückgezogen, aber es bleibe zu befürchten, dass er der Macher und das Gesicht der Formel 1 bleibe. Dies werfe ein schlechtes Licht auf die Formel 1 und ihre Partner wie Mercedes oder Ferrari. Schenk erwarte, dass Unternehmen wie Mercedes, Ferrari oder Red Bull nun reagieren und aus dem eigenen Interesse heraus mehr Druck auf Ecclestone ausüben: „Die Ausstrahlung und das Image aller Beteiligten wird in dem anstehenden Prozess, der sicher langwierig wird, leiden“.

14_01_17_handelsblatt.de



Montag, 2. Dezember 2013

Maulwurf, Kritik, Korruption - Ehrenkodex der Bundesliga: Was für Profis verboten ist

München – Wie focus.de berichtet, gibt es zwar keinen schriftlich fixierten Ehrenkodex unter Fußballern. Fünf Regeln seien dennoch mittlerweile selbstverständlich und verbindlich. Neben der Herausgabe von Mannschafts-Interna an die Presse, öffentlicher Kritik an Mitspielern und dem Trainer und der Diskriminierung anderer Spieler sei auch Korruption geächtet. Der deutsche Fußball stehe dabei durchaus gut da; seit dem Wettskandal um den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer von 2005 sei es zu keinen weiteren Vorkommnissen in Deutschland gekommen.

13_11_29_focus.de



Dienstag, 19. November 2013

Transparency fordert andere Vergabekriterien

Ravensburg - Wie schwaebisch.de berichtet, hat Transparency International als Reaktion auf die Studie von Amnesty International über massive Menschenrechtsverletzungen auf den Baustellen im WM-Gastgeberland Katar veränderte Kriterien bei der Vergabe von Großereignissen gefordert. Sylvia Schenk, Sportbeauftragte von Transparency International, betone, „Menschenrechtsfragen und Anti-Korruption müssen bei den Vergabekriterien von sportlichen Großereignissen eine Rolle spielen“. Sie ergänze, „ganz offensichtlich haben europäische Unternehmen, die zum Beispiel über Subunternehmen Arbeitsmigranten beschäftigen, Anteil an den Missständen. Man kann nicht ausschließen, dass das auch deutsche Firmen betrifft“. Nun sei es notwendig, die richtigen Schritte einzuleiten, um dem wirksam Abhilfe zu schaffen.

13_11_18_schwaebisch.de



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