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Freitag, 27. Februar 2015

Freistellung beim Automobilclub: Déjà-vu beim ADAC

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, hat der ADAC am vergangenen Freitag einen seiner Topmanager mit sofortiger Wirkung freigestellt. Auch eine Mitarbeiterin aus dessen Abteilung sei vom Dienst suspendiert worden. Interne Revisoren würden ihnen offenbar unter anderem vorwerfen, auf ADAC-Rechnung Waren oder Gutscheine eingekauft, sie dann aber für sich selbst verwendet zu haben. Zudem bestehe der Verdacht, dass die Betroffenen unerlaubt Vergünstigungen angenommen hätten. Dabei solle es etwa um Urlaube in Spanien und ein zur Verfügung gestelltes Cabriolet gehen, angeblich bezahlt von einem Unternehmen, das wiederum als großer Dienstleister für den ADAC arbeitet.

15_02_26_sueddeutsche.de



Freitag, 27. Februar 2015

Steueraffäre erschüttert Commerzbank

München – Nach sueddeutsche.de ist die Commerzbank in eine neue Steueraffäre verstrickt. Am Dienstag hätten Staatsanwälte und Steuerfahnder die Zentrale der Commerzbank durchsucht. Die Ermittler hätten Verfahren gegen Hunderte mutmaßlicher deutscher Steuerbetrüger und deren Helfer in Luxemburg eingeleitet. Luxemburger Banken – darunter die dortige Tochter der Commerzbank – hätten Briefkastenfirmen aus Panama vermittelt, damit Kunden Vermögen vor dem Fiskus verstecken konnten. Der Schaden für den Fiskus könne bis zu einer Milliarde Euro betragen. Die federführende Kölner Staatsanwaltschaft habe erklärt, die bundesweiten Durchsuchungen könnten noch einige Tage andauern.


15_02_25_sueddeutsche.de



Dienstag, 24. Februar 2015

Cargo-City-Prozess: „Jeder wusste vom Schmiergeld“

Frankfurt – fr-online.de zufolge haben der Investor Jürgen Harder und ein angeklagter Geschäftsmann im Korruptionsprozess um Cargo-City Süd Geständnisse abgelegt. Harder habe die Vorwürfe eingeräumt und sein Verhalten bedauert. Auch der Geschäftsmann habe zugegeben, von Anfang an gewusst zu haben, dass bei der Vergabe von Erbbaupachtgrundstücken Schmiergelder geflossen seien. In seiner Zeugenaussage habe Harder erklärt, dass er über die Feinheiten der Geschäfte und den verschleiernden Umweg über Finanztransaktionen in Liechtenstein im Detail nicht informiert gewesen sei und auch gar nichts habe wissen wollen. Zudem habe er erklärt, bereits im Jahr 2010 den Fraport-Vorstand darüber informiert zu haben, dass bei der Grundstücksvergabe wenig verdeckt geschmiert würde.

15_02_20_fr-online.de



Freitag, 20. Februar 2015

Wegen Bestechung vor Gericht

München – Laut br.de müssen sich zwei Kaufleute vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wegen Bestechung verantworten. Die Anklage werfe einem Recycling-Kaufmann vor, seinem Kollegen über Jahre hinweg Geld bezahlt zu haben, um mit dessen Firma ins Geschäft zu kommen. Der Kollege solle so rund eine halbe Million Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Er sei deshalb wegen Bestechlichkeit und Untreue gegenüber seiner Firma angeklagt.


15_02_18_br.de



Dienstag, 17. Februar 2015

Zulieferer betrügen Autobauer Ford um Millionen

München – focus.de zufolge hat die Staatsanwaltschaft Köln einen Riesenschwindel mit Ersatzteilen beim Autokonzern Ford aufgedeckt. Offenbar habe Ford Tausende Verschleißteile bezahlt, die aber nie geliefert worden seien. Dafür hätten die Ford-Mitarbeiter Geschenke im Wert von einigen Hunderttausend Euro erhalten. Die Masche sei durch Scheinrechnungen verschleiert worden. Zwei leitende Ford-Einkäufer und zwei Mitarbeiter eines Zulieferers müssten sich wegen Untreue und bandenmäßiger Bestechung in bis zu 500 Fällen vor Gericht verantworten. Die Beschuldigten sollten durch ihre Schiebereien zwischen 2006 und 2010 den Konzern um mehrere Millionen Euro geschädigt haben. Insgesamt ermittelten die Korruptionsfahnder in etlichen Ford-Komplexen gegen mehr als 100 Beschuldigte.

15_02_13_focus.de



Freitag, 13. Februar 2015

Fraport-Schmiergeldprozess: Jürgen B. Harder will erst später aussagen

Stuttgart – Wie swr.de berichtet, hat der Prozess gegen den Unternehmer Jürgen B. Harder wegen des Vorwurfs der Bestechung begonnen. Er und vier weitere Angeklagte sollen in Schmiergeldzahlungen beim Bau der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen verwickelt sein. Mehr als 1,1 Millionen soll Harder dabei an Schmiergeld gezahlt haben. Dafür hätte ihm ein mitangeklagter Fraport-Angestellter den Kauf von Grundstücken des Frankfurter Cargo Flughafens ermöglicht. Harder hätte damit fast 13,8 Millionen Euro Gewinn gemacht, so die Staatsanwaltschaft. Wegen der Vorwürfe habe Harder bereits vier Tage in Untersuchungshaft gesessen. Am ersten Prozesstag habe er angegeben, zur Sache aussagen zu wollen. Bei einer Verurteilung drohe ihm eine Geld- oder eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren.

15_02_10_swr.de



Freitag, 30. Januar 2015

Frag zuerst den Lobbyisten

Berlin – Ein Artikel auf freitag.de behandelt das Thema TTIP und die Folgen des Abkommens. Durch TTIP werde es schwieriger, künftig erforderliche Regulierungen durchzusetzen. Das läge nicht nur an den umstrittenen Schiedsgerichten, sondern auch an der sogenannten regulatorischen Kooperation. Dabei gehe es angeblich um ein „Frühwarnsystem“. Kein Gesetz auf europäischer oder nationaler Ebene solle mehr erlassen werden, ohne dass zuvor die US-Behörden und die möglicherweise betroffenen US-Konzerne informiert wurden. Entsprechendes gelte für Gesetze in den USA. Die Handelspartner könnten dann Beratungen verlangen, wenn sie ein Gesetz in dieser Form nicht wollen. Zum einen verzögere das den Regulierungsprozess, zum anderen wisse jeder Lobbyist, dass frühe Informationen Gold wert sind, wenn man effektiv Einfluss nehmen will.

15_01_29_freitag.de



Dienstag, 27. Januar 2015

Korruptionsaffäre „Cargo City Süd": Millionenbetrug am Frankfurter Flughafen

Frankfurt – fnp.de zufolge beginnt im Februar 2015 der Prozess in der Korruptionsaffäre „Cargo City Süd“. Fünf Männer seien angeklagt, der Hauptbeschuldigte sei ein ehemaliger Abteilungsleiter der Fraport. Der Hauptbeschuldigte solle als Gegenleistung für die bevorzugte Vergabe von Erbbaurechten mit zwei Firmen Schmiergeldzahlungen in Höhe von insgesamt mindestens 2,8 Millionen Euro vereinbart und teilweise auch erhalten haben. Bei der Verschleierung der illegalen Geldströme solle der Verwaltungsrat einer liechtensteinischen Treuhandfirma mitgewirkt haben, gegen den ein gesondertes Verfahren laufe.

15_01_26_fnp.de



Freitag, 16. Januar 2015

Weitere Anklage erhoben: Neue Untreue-Vorwürfe gegen Middelhoff

Oldenburg – Wie nwzonline.de berichtet, hat die Bochumer Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität gegen den früheren Topmanager Thomas Middelhoff vor dem Essener Landgericht eine weitere Anklage erhoben. Die Ermittlungsbehörde werfe dem seit zwei Monaten in Untersuchungshaft sitzenden 61-Jährigen vor, die Verantwortung dafür zu tragen, dass der finanziell ohnehin angeschlagene Konzern Arcandor insgesamt 800.000 Euro als Sponsoring an die britische Universität Oxford überwies. Middelhoff selbst hätte das Sponsoring in der Vergangenheit damit gerechtfertigt, dass talentierte, englischsprachige Führungsnachwuchskräfte für den Konzern gewonnen werden sollten.

15_01_15_nwzonline.de



Freitag, 16. Januar 2015

Rheinmetall: Schmiergeld auch bei Panzer-Deal

Hamburg – Wie ndr.de berichtet, hat der Rüstungskonzern Rheinmetall bei Geschäften mit Griechenland offenbar mehr Schmiergeld gezahlt als bisher bekannt. Im März 2004 habe sich der Konzern über seine Tochter Rheinmetall Defence Electronics die Beteiligung an einem Panzerdeal mit Athen gesichert. Die in Bremen ansässige Firma stattete eine vom griechischen Staat bestellte Lieferung von Leopard-2-Panzern mit einem Waffenlenkungssystem aus. Dafür soll der Rheinmetall-Ableger mehrere Millionen Euro an einen Mittelsmann in Athen überwiesen haben, der mit einem Teil des Geldes griechische Amtsträger geschmiert haben soll.


15_01_13_ndr.de



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