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Freitag, 27. März 2015

Korruptionsverdacht bei Baukonzern: Bilfinger soll Schmiergelder für WM-Auftrag in Brasilien gezahlt haben

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, soll der Mannheimer Baukonzern Bilfinger vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien Lokalpolitikern und FIFA-Funktionären Schmiergelder von mehr als zwanzig Millionen Euro gezahlt haben. Damit hätte sich Bilfinger einen Großauftrag sichern wollen. Laut einem Sprecher des Unternehmens hätte sich der Korruptionsverdacht nach Untersuchungen zweier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie einer Anwaltskanzlei in Brasilien erhärtet. Die Vorgänge sollen in die Zeit fallen, in der der ehemalige CDU-Politiker und hessische Ministerpräsident Roland Koch an der Spitze des Konzerns gestanden habe. Bilfinger habe bereits 2013 wegen einem Korruptionsfall in Nigeria eine Geldstrafe in Höhe von 23,3 Millionen Euro gezahlt.

15_03_22_sueddeutsche.de



Freitag, 20. März 2015

Commerzbank to pay $1.45bn for US banking violations

New York – Wie bbc.com berichtet, muss die Commerzbank 1,45 Milliarden US-Dollar Strafe an US-Behörden zahlen. Die Bank habe gegen ökonomische Sanktionen verstoßen, die gegen den Iran und Sudan verhängt worden seien. Darüber hinaus betreffe die Geldstrafe Geldwäsche im Zusammenhang mit der japanischen Fima Olympus. Der Commerzbank sei vorgeworfen worden, bei illegalen Geschäften weggeschaut zu haben. Zudem sei versucht worden, das System für die Überwachung von Transaktionen zu verändern, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen. Die Commerzbank stehe damit in einer Reihe mit anderen Banken, die von der New Yorker Bankenaufsicht zu hohen Geldstrafen verurteilt worden seien.

15_03_12_bbc.com



Mittwoch, 18. März 2015

Erneute Razzia bei der Lufthansa

Hamburg – Wie spiegel.de berichtet, ist in einem mutmaßlichen Korruptionsfall bei der Lufthansa Cargo AG der Vorstand der Lufthansa-Tochter ins Visier der Ermittler gerückt. Nach einer ersten Razzia im Februar 2014 sollen Fahnder der Frankfurter Staatsanwaltschaft und des Hessischen Landeskriminalamts im Dezember erneut die LH Cargo durchsucht haben. Diesmal werde auch dem Verdacht nachgegangen, dass der Cargo-Vorstand trotz deutlicher Hinweise auf mögliche Schmiergeldzahlungen an einen leitenden Mitarbeiter den Fall nur nachlässig behandelt haben soll. Aus diesem Grund laufe gegen zwei Vorstandsmitglieder ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer möglichen Verletzung der Aufsichtspflicht. Sie seien durch unkooperatives Verhalten bei der ersten Razzia aufgefallen.

15_03_13_spiegel.de



Mittwoch, 18. März 2015

Vorwurf der Korruption: Siemens und Pemex beenden Rechtsstreit

Düsseldorf – Laut handelsblatt.com ist ein jahrelanger Rechtsstreit wegen mutmaßlicher Korruption zwischen Siemens und dem staatlichen mexikanischen Energiekonzern Pemex beigelegt. Pemex habe Siemens vorgeworfen, in einem Konsortium mit dem südkoreanischen Unternehmen S.K. Engineering Mitarbeiter bestochen und überhöhte Rechnungen gestellt zu haben. Im Jahr 2008 habe Siemens sich zu Korruptionsfällen in den USA bekannt, darunter sei auch die Bestechung von Pemex-Mitarbeitern gewesen.


15_03_14_handelsblatt.de



Freitag, 6. März 2015

Compliance: Jeder Vierte würde Geschenke von Geschäftspartnern bedenkenlos annehmen

Immenstadt – it-finanzmagazin.de berichtet, dass das Bewusstsein für bestehende Compliance-Regeln in vielen Unternehmen gering ist. Nach Angaben einer neuen Studie gebe es zwar oftmals Regelwerke, jedoch werde mit den Vorschriften meist ein lockerer Umgang gepflegt. Außerdem fehle es häufig an Aufklärung sowie Schulungen und es werde auf nötige Kontrollen verzichtet. Lediglich die Hälfte der Befragten hätte angegeben, dass es in ihrem Unternehmen festgelegte Prozesse für den Umgang mit Regelverstößen gebe.

15_03_04_it-finanzmagazin.de



Freitag, 27. Februar 2015

Freistellung beim Automobilclub: Déjà-vu beim ADAC

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, hat der ADAC am vergangenen Freitag einen seiner Topmanager mit sofortiger Wirkung freigestellt. Auch eine Mitarbeiterin aus dessen Abteilung sei vom Dienst suspendiert worden. Interne Revisoren würden ihnen offenbar unter anderem vorwerfen, auf ADAC-Rechnung Waren oder Gutscheine eingekauft, sie dann aber für sich selbst verwendet zu haben. Zudem bestehe der Verdacht, dass die Betroffenen unerlaubt Vergünstigungen angenommen hätten. Dabei solle es etwa um Urlaube in Spanien und ein zur Verfügung gestelltes Cabriolet gehen, angeblich bezahlt von einem Unternehmen, das wiederum als großer Dienstleister für den ADAC arbeitet.

15_02_26_sueddeutsche.de



Freitag, 27. Februar 2015

Steueraffäre erschüttert Commerzbank

München – Nach sueddeutsche.de ist die Commerzbank in eine neue Steueraffäre verstrickt. Am Dienstag hätten Staatsanwälte und Steuerfahnder die Zentrale der Commerzbank durchsucht. Die Ermittler hätten Verfahren gegen Hunderte mutmaßlicher deutscher Steuerbetrüger und deren Helfer in Luxemburg eingeleitet. Luxemburger Banken – darunter die dortige Tochter der Commerzbank – hätten Briefkastenfirmen aus Panama vermittelt, damit Kunden Vermögen vor dem Fiskus verstecken konnten. Der Schaden für den Fiskus könne bis zu einer Milliarde Euro betragen. Die federführende Kölner Staatsanwaltschaft habe erklärt, die bundesweiten Durchsuchungen könnten noch einige Tage andauern.


15_02_25_sueddeutsche.de



Dienstag, 24. Februar 2015

Cargo-City-Prozess: „Jeder wusste vom Schmiergeld“

Frankfurt – fr-online.de zufolge haben der Investor Jürgen Harder und ein angeklagter Geschäftsmann im Korruptionsprozess um Cargo-City Süd Geständnisse abgelegt. Harder habe die Vorwürfe eingeräumt und sein Verhalten bedauert. Auch der Geschäftsmann habe zugegeben, von Anfang an gewusst zu haben, dass bei der Vergabe von Erbbaupachtgrundstücken Schmiergelder geflossen seien. In seiner Zeugenaussage habe Harder erklärt, dass er über die Feinheiten der Geschäfte und den verschleiernden Umweg über Finanztransaktionen in Liechtenstein im Detail nicht informiert gewesen sei und auch gar nichts habe wissen wollen. Zudem habe er erklärt, bereits im Jahr 2010 den Fraport-Vorstand darüber informiert zu haben, dass bei der Grundstücksvergabe wenig verdeckt geschmiert würde.

15_02_20_fr-online.de



Freitag, 20. Februar 2015

Wegen Bestechung vor Gericht

München – Laut br.de müssen sich zwei Kaufleute vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth wegen Bestechung verantworten. Die Anklage werfe einem Recycling-Kaufmann vor, seinem Kollegen über Jahre hinweg Geld bezahlt zu haben, um mit dessen Firma ins Geschäft zu kommen. Der Kollege solle so rund eine halbe Million Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Er sei deshalb wegen Bestechlichkeit und Untreue gegenüber seiner Firma angeklagt.


15_02_18_br.de



Dienstag, 17. Februar 2015

Zulieferer betrügen Autobauer Ford um Millionen

München – focus.de zufolge hat die Staatsanwaltschaft Köln einen Riesenschwindel mit Ersatzteilen beim Autokonzern Ford aufgedeckt. Offenbar habe Ford Tausende Verschleißteile bezahlt, die aber nie geliefert worden seien. Dafür hätten die Ford-Mitarbeiter Geschenke im Wert von einigen Hunderttausend Euro erhalten. Die Masche sei durch Scheinrechnungen verschleiert worden. Zwei leitende Ford-Einkäufer und zwei Mitarbeiter eines Zulieferers müssten sich wegen Untreue und bandenmäßiger Bestechung in bis zu 500 Fällen vor Gericht verantworten. Die Beschuldigten sollten durch ihre Schiebereien zwischen 2006 und 2010 den Konzern um mehrere Millionen Euro geschädigt haben. Insgesamt ermittelten die Korruptionsfahnder in etlichen Ford-Komplexen gegen mehr als 100 Beschuldigte.

15_02_13_focus.de



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