Pressespiegel nach Themen

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Montag, 13. April 2015

Schmiergeldermittlungen: Eisernes Schweigen

München – Laut sueddeutsche.de tun sich Staatsanwälte bei Skandalen in der Rüstungsbranche besonders schwer. Deutsche Staatsanwälte hätten in den vergangenen Jahren in zahlreichen Korruptionsverfahren ermittelt und kämen nirgendwo so schwer voran wie im Rüstungssektor. Seit Januar 2015 sitze ein früherer Manager des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) in einer Münchner Justizvollzugsanstalt ein, da er sich mit einem Millionenbetrag bereichert habe. Es gehe um den Verkauf von Panzerhaubitzen für fast 200 Millionen Euro nach Griechenland. Dabei seien 3,7 Millionen Euro Schmiergeld geflossen, von denen der Manager rund eine Million Euro selbst eingestrichen habe. Der Manager schweige zu den Vorwürfen und auch KMW weise alle Vorwürfe zurück.


15_04_03_sueddeutsche.de



Montag, 13. April 2015

Compliance in Unternehmen: Wenn Geschenke Schwierigkeiten machen

Frankfurt am Main – Laut faz.net würde jeder vierte Beschäftigte Geschenke von Geschäftspartnern bedenkenlos annehmen. Viele Mitarbeiter wüssten entweder gar nicht oder nur ungenügend darüber Bescheid, welche Regeln ihre Arbeitgeber intern aufgestellt hätten, um gesetzlichen und ethischen Anforderungen Genüge zu leisten. Eine Umfrage im Auftrag des Softwareunternehmers Recommind unter 1.000 deutschen Arbeitnehmern habe ergeben, dass nur 36 Prozent der Befragten bestehende Compliance-Regeln im Unternehmen kennen und sich an diese halten würden. Neben Aufklärung und Schulung seien Kontrollsysteme eine Notwendigkeit, da ohne sie etablierte Standards wertlos wären, so der Geschäftsführer von Recommind.


15_04_04_faz.net



Dienstag, 7. April 2015

Finger weg!

Berlin – Laut freitag.de verpflichten Konzerne gerne ehemalige Minister. Abgeordnete ließen sich von Privatfirmen für Nebenjobs bezahlen. Immer öfter würden Minister und Staatssekretäre aus der Bundesregierung in lukrative Lobby-Jobs für Konzerne und Verbände wechseln. Unternehmen würden jedoch nicht nur Ex-Minister abwerben, sondern auch amtierende Abgeordnete für Posten in Aufsichtsräten, sowie für Vorträge oder Beratungsleistungen bezahlen. Für die Wirtschaft sei diese Nähe zur Politik profitabel. Für die Demokratie sei diese jedoch zerstörerisch, da die Chancenverteilung, den Entscheidungsprozess zu beeinflussen, ungleich zu Gunsten der Unternehmen mit Abgeordneten in ihren Reihen ausfallen würde.


15_04_01_freitag.de



Dienstag, 7. April 2015

Daimler-Lobbyist von Klaeden: Kein Veto gegen Einstellung

Stuttgart – Nach stuttgarter-zeitung.de müssten Daimler und sein Cheflobbyist von Klaeden endgültig keine Ermittlungen mehr befürchten. Gegen die Entscheidung der Berliner Justiz, das Verfahren wegen des Verdachts auf Vorteilsgewährung und Anteilsnahme einzustellen, sei keine Beschwerde eingelegt worden. Rätselhaft bliebe, wer Anzeige erstattet habe. Die Untersuchung sei in Gang gekommen, da der einstige Staatsminister 2013 fast nahtlos aus dem Kanzleramt zu Daimler gegangen sei. Es habe sich jedoch kein hinreichender Tatverdacht ergeben.


15_04_01_stuttgarter-zeitung.de



Dienstag, 31. März 2015

Interview mit Ingo Kramer - Arbeitgeberpräsident: "Zur Korruption gehören immer zwei"

Düsseldorf – Auf rp-online.de spricht Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer über die Kritik an deutschen Firmen in Griechenland. Auf die Frage, welche Mitverantwortung die deutsche Wirtschaft an der Korruption in Griechenland trage, antworte Kramer, dass zur Korruption immer zwei gehören. Es werde nur gegeben, wenn ein anderer auch etwas fordere. Korruption sei aber nie gerechtfertigt.

15_03_27_rp-online.de



Dienstag, 31. März 2015

Schmiergeld - das Minenfeld der Rüstungsindustrie

Freiburg – haufe.de berichtet über Schmiergeldzahlungen in der Rüstungsindustrie. Die Streitigkeiten zwischen Griechenland und dem Rüstungskonzern Rheinmetall verstärke die Vermutung, dass Schmiergeldzahlungen bei Vertragsanbahnungen in der Rüstungsindustrie verbreitet seien. Ein Geschäft zwischen Griechenland und Rheinmetall habe nur mit Hilfe erheblicher Schmiergeldzahlungen an hochrangige griechische Entscheidungsträger durchgesetzt werden können. Rheinmetall sei deswegen in Deutschland bereits mit einer Geldbuße in Höhe von 37 Millionen Euro belegt worden. Nun fordere die neue griechische Regierung auch Schadensersatz in Höhe von hundert Millionen Euro. Vorfälle wie dieser würden die Frage aufwerfen, inwieweit Compliance-Regeln und Sanktionen gegen Korruption in der Rüstungsindustrie greifen würden.

15_03_30_haufe.de



Freitag, 27. März 2015

Korruptionsverdacht bei Baukonzern: Bilfinger soll Schmiergelder für WM-Auftrag in Brasilien gezahlt haben

München – Wie sueddeutsche.de berichtet, soll der Mannheimer Baukonzern Bilfinger vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien Lokalpolitikern und FIFA-Funktionären Schmiergelder von mehr als zwanzig Millionen Euro gezahlt haben. Damit hätte sich Bilfinger einen Großauftrag sichern wollen. Laut einem Sprecher des Unternehmens hätte sich der Korruptionsverdacht nach Untersuchungen zweier Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie einer Anwaltskanzlei in Brasilien erhärtet. Die Vorgänge sollen in die Zeit fallen, in der der ehemalige CDU-Politiker und hessische Ministerpräsident Roland Koch an der Spitze des Konzerns gestanden habe. Bilfinger habe bereits 2013 wegen einem Korruptionsfall in Nigeria eine Geldstrafe in Höhe von 23,3 Millionen Euro gezahlt.

15_03_22_sueddeutsche.de



Freitag, 20. März 2015

Commerzbank to pay $1.45bn for US banking violations

New York – Wie bbc.com berichtet, muss die Commerzbank 1,45 Milliarden US-Dollar Strafe an US-Behörden zahlen. Die Bank habe gegen ökonomische Sanktionen verstoßen, die gegen den Iran und Sudan verhängt worden seien. Darüber hinaus betreffe die Geldstrafe Geldwäsche im Zusammenhang mit der japanischen Fima Olympus. Der Commerzbank sei vorgeworfen worden, bei illegalen Geschäften weggeschaut zu haben. Zudem sei versucht worden, das System für die Überwachung von Transaktionen zu verändern, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen. Die Commerzbank stehe damit in einer Reihe mit anderen Banken, die von der New Yorker Bankenaufsicht zu hohen Geldstrafen verurteilt worden seien.

15_03_12_bbc.com



Mittwoch, 18. März 2015

Erneute Razzia bei der Lufthansa

Hamburg – Wie spiegel.de berichtet, ist in einem mutmaßlichen Korruptionsfall bei der Lufthansa Cargo AG der Vorstand der Lufthansa-Tochter ins Visier der Ermittler gerückt. Nach einer ersten Razzia im Februar 2014 sollen Fahnder der Frankfurter Staatsanwaltschaft und des Hessischen Landeskriminalamts im Dezember erneut die LH Cargo durchsucht haben. Diesmal werde auch dem Verdacht nachgegangen, dass der Cargo-Vorstand trotz deutlicher Hinweise auf mögliche Schmiergeldzahlungen an einen leitenden Mitarbeiter den Fall nur nachlässig behandelt haben soll. Aus diesem Grund laufe gegen zwei Vorstandsmitglieder ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen einer möglichen Verletzung der Aufsichtspflicht. Sie seien durch unkooperatives Verhalten bei der ersten Razzia aufgefallen.

15_03_13_spiegel.de



Mittwoch, 18. März 2015

Vorwurf der Korruption: Siemens und Pemex beenden Rechtsstreit

Düsseldorf – Laut handelsblatt.com ist ein jahrelanger Rechtsstreit wegen mutmaßlicher Korruption zwischen Siemens und dem staatlichen mexikanischen Energiekonzern Pemex beigelegt. Pemex habe Siemens vorgeworfen, in einem Konsortium mit dem südkoreanischen Unternehmen S.K. Engineering Mitarbeiter bestochen und überhöhte Rechnungen gestellt zu haben. Im Jahr 2008 habe Siemens sich zu Korruptionsfällen in den USA bekannt, darunter sei auch die Bestechung von Pemex-Mitarbeitern gewesen.


15_03_14_handelsblatt.de



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