Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Freitag, 20. Februar 2015

UBS-Whistleblower Birkenfeld darf in Frankreich aussagen

Berlin – welt.de zufolge hat der Whistleblower Bradley Birkenfeld die Genehmigung eines amerikanischen Richters erhalten, in Frankreich im Zusammenhang mit einer Untersuchung bei der Schweizer Bank UBS auszusagen. Der französische Richter Guillaume Daieff sei leitender Ermittlungsrichter bei der Frage, ob UBS an der Geldwäsche von Einnahmen aus Steuerbetrügereien beteiligt gewesen sei. Der ehemalige Mitarbeiter der UBS Group AG habe im Zusammenhang mit einem anderen Fall einige Zeit im Gefängnis gesessen und später eine Whistleblower-Prämie von 104 Millionen US-Dollar erhalten.

15_02_18_welt.de



Dienstag, 17. Februar 2015

The reality of being a whistleblower

Brüssel – Einem Blogbeitrag auf transparencyinternational.eu zufolge werden Whistleblower in der heutigen Kultur oft idealisiert. Sie würden als Helden im Kampf für Wahrheit, Rechte und sogar das Leben dargestellt. Sie würden als Verfechter von Menschlichkeit gefeiert, die für ihren Mut geschützt und ausgezeichnet werden sollten. Doch die Realität eines Whistleblower sehe ganz anders aus. Whistleblower würden oft schikaniert und strafrechtlich verfolgt. Die Skandale um Luxemburg- und Swiss-Leaks wären ohne Whistleblower nicht ans Licht gekommen. Sogar auf EU-Ebene gebe es keine effektiven Regeln, um Hinweisgeber zu schützen. In seinem Bericht zum Integritätssystem der EU habe Transparency International im April 2014 betont, dass lediglich die Europäische Kommission angemessene interne Whistleblowing-Regeln habe.

15_02_12_transparencyinternational.eu



Freitag, 13. Februar 2015

Nach „Swissleaks“: Ex-HSBC-Mann fordert mehr Schutz für Whistleblower

München – Laut merkur-online.de hat Hervé Falciani mehr Schutz für Whistleblower gefordert. Der Franko-Italiener sei verantwortlich für den Datenklau bei der Großbank HSBC in der Schweiz gewesen. Wer wirklich etwas gegen Straflosigkeit tun wollte, müsste auch die dafür nötigen Mittel für Informanten bereitstellen. Dabei ginge es nicht nur um Personenschutz, sondern auch um rechtliche und finanzielle Hilfe. In der Schweiz werde wegen des Datenklaus gegen Falciani ermittelt. Er habe seine Hoffnung geäußert, dass die Schweizer Behörden angesichts der Ermittlungen gegen ihn noch genügend Energie hätten, um auch gegen die Bank zu ermitteln.

15_02_10_merkur-online.de



Dienstag, 10. Februar 2015

E-Mail an die Berliner Polizei bei Korruptionsverdacht

Berlin – Wie berliner-zeitung.de berichtet, bietet die Berliner Polizei ab heute die Möglichkeit, sich bei Korruptionsverdacht anonym per E-Mail zu melden. Damit würde ein Dialog zwischen Hinweisgebern und den Ermittlungsbeamten ermöglicht. Die Anonymität des Hinweisgebers werde garantiert, da die IP-Adresse nicht gespeichert werde, so die Polizei. Das Angebot richte sich in erster Linie an Insider in Firmen und Behörden. Diese würden oftmals Repressalien befürchten, wenn sie unter Angabe ihres Namens eine entsprechende Anzeige aufgeben. Das Hinweisgebersystem sei ab sofort unter www.lka-berlin-hinweisgebersystem.de zu erreichen.

15_02_09_berliner-zeitung.de



Mittwoch, 21. Januar 2015

Whistleblowing in Unternehmen: Verrat aus Überzeugung

Frankfurt – Nach faz.net werden für Unternehmen interne Hinweisgeber immer wichtiger. Allerdings stünden Mitarbeiter, die Missstände aufdecken, in Deutschland immer noch in der Schmuddelecke. In Teilen der Öffentlichkeit seien Hinweisgeber Helden. So hätten Whistleblower für die LuxLeaks-Affäre gesorgt und den Korruptionsfall bei Siemens publik gemacht. Auch in Unternehmen spreche sich langsam herum, dass internes Whistleblowing auch von Nutzen sein kann. Wenn sich ein Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifiziere, müsse er auch rechtswidrige Vorgänge melden. Transparency International definiere einen Whistleblower als einen Beschäftigten, der aus uneigennützigen Motiven auf Fälle von Korruption oder ungesetzliche Praktiken hinweist.


15_01_19_faz.net



Mittwoch, 21. Januar 2015

Stasi und die NSA

Berlin – inforadio.de dokumentiert in seiner Sendung „Forum“ den Bürgertag „25 Jahre Ende der Stasi“ des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, der am 17. Januar 2015 in Berlin stattfand. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, hat an der Podiumsdiskussion „Stasi und NSA. Gibt es Lehren aus der Vergangenheit?“ teilgenommen, die vom inforadio.de aufgenommen wurde. Die Teilnehmenden diskutierten, welche Lehre sich aus der SED-Diktatur ziehen ließe und wie die Datenüberwachung heute Menschen und Gesellschaft verändere. Die Sendung „Forum“ vom 18. Januar 2015 kann online abgerufen werden.

15_01_17_inforadio.de



Dienstag, 13. Januar 2015

Whistleblower Rudolf Elmer: Staatsanwalt verlangt 3,5 Jahre Freiheitsstrafe

Zürich – Wie nzz.ch berichtet, ist am Montag, den 12. Januar 2015, der Prozess gegen den als Whistleblower bekannt gewordenen Rudolf Elmer vor dem Zürcher Bezirksgericht fortgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft fordere eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren und ein Berufsverbot für Elmer. Der ehemalige Banker sei wegen der Verletzung des Bankgeheimnisses und der Urkundenfälschung angeklagt. Im Prozess gehe es unter anderem um zwei CDs mit Bankkundendaten, die Elmer im Januar 2011 in London vor den Medien dem Wikileaks-Aktivisten Julian Assange übergeben hatte.  

 
15_01_12_nzz.ch



Freitag, 19. Dezember 2014

Antikorruptionstelefon: der direkte Draht bei Verdacht auf Korruption

Augsburg – Wie augsburger-allgemeine.de berichtet, will die Stadt Augsburg ein Antikorruptionstelefon installieren. Beschäftigte, Bürger und Unternehmen könnten sich melden, um anonym Hinweise auf mögliche Korruptionsfälle zu geben. Angestoßen habe das Thema die Rathausfraktion von Pro Augsburg. Sie habe einen Ombudsmann gefordert, an den sich Bürger und städtische Mitarbeiter hätten wenden können. Die Stadt wolle diese Idee aber nicht nachverfolgen und habe auf das Beispiel von München verwiesen. Dort habe die Stadt einen externen Rechtsanwalt beauftragt, der ein Jahr lang tätig gewesen sei. Ein sogenanntes Aussteigertelefon sei eingerichtet worden. Das Ergebnis sei gewesen, dass sich keine Aussteiger gemeldet hätten, die Stadt München dafür jedoch eine monatliche Pauschale gezahlt habe.

14_12_16_augsburger-allgemeine.de



Freitag, 5. Dezember 2014

113 Verfahren wegen Korruption in Berlin

Berlin – Laut morgenpost.de hat die Korruption in Berlin etwas abgenommen. Immer häufiger wiesen Bürger einen Vertrauensanwalt auf Verdachtsfälle hin. Die Staatsanwaltschaft habe in diesem Jahr bislang 113 Korruptionsverfahren eingeleitet. Die Zahl der Prozesse wegen Korruption in Verwaltung und Wirtschaft sei mit neun deutlich niedriger als im Vorjahr gewesen. Das sei eine geringe Fallzahl, es gebe aber eine hohe Dunkelziffer, so Rüdiger Reiff, Leiter der Spezialabteilung Korruption. Um die Aufklärungsquote zu erhöhen, habe der Senat vor drei Jahren Christoph Partsch zum Vertrauensanwalt benannt, bei dem Informanten anonym auf mögliche Korruptionsfälle hinweisen könnten. Mit der Einrichtung eines Vertrauensanwaltes sei Berlin bundesweit Vorreiter.

14_12_03_morgenpost.de



Dienstag, 25. November 2014

Stuttgarter Friedenspreis für Ed Snowden: Für den Verrat, für die Freiheit

Berlin – Laut taz.de hat der Verein „Die Anstifter“ seinen Friedenspreis an Edward Snowden verliehen. Am Sonntagabend sei der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter mit dem Preis ausgezeichnet worden. Snowden habe ihn per Liveschaltung angenommen und sich in seinem Plädoyer für  den Geheimnisverrat im Auftrag der Freiheit und Demokratie stark gemacht. In seiner zehnminütigen Rede habe er erklärt, warum er höchstgeheime Dokumente öffentlich gemacht habe. Zudem habe er deutlich gemacht, dass er nicht aufhören werde, für Freiheit zu kämpfen. Ines Pohl, Chefredakteurin der taz, habe bei der Verleihung in ihrer Rede ein Whistleblowergesetz für Deutschland und ein geordnetes Verfahren für jene, die geheime Informationen veröffentlichen, gefordert.

14_11_24_taz.de



Treffer 1 bis 10 von 212
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft