Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Freitag, 31. Januar 2014

Transparency International and Edward Snowden

Washington (D.C.) – Laut corporatecrimereporter.com wurde während des Annual Membership Meetings (AMM) von Transparency International im November 2013 eine Resolution von Transparency Deutschland und Transparency Irland vorgestellt, die umfassenden Schutz von Whistleblowern und allen Vergeltungsmaßnahmen sowie das Ende der Verfolgung von Edward J. Snowden forderte. Doch als die finale Resolution vorgestellt wurde, fehlten die Erwähnung vom umfassenden Schutz sowie die Erwähnung von Snowden. Laut Insidern habe Transparency International USA die Resolution abgemildert.

14_01_30_corporatecrimereporter.com



Dienstag, 21. Januar 2014

EU-Kommission will Geschäftsgeheimnisse besser schützen

München – heise.de berichtet, dass die EU-Kommission einen Richtlinienentwurf vorgelegt hat, der dem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen entgegentreten will. Geschäftsgeheimnisse sollen offengelegt werden dürfen, wenn sich der Betroffene auf das Recht auf Meinungsäußerung und Informationsfreiheit „legitim“ berufen kann. Für Whistleblower könnte die Regelungen zu einem größeren Problem werden. Die Definition der Richtlinie decke nämlich nahezu jedes Geschäftsgeheimnis ab, so etwa auch das Verheimlichen illegaler Tätigkeiten. Guido Strack vom Whistleblower Netzwerk kritisiere die Ausnahmeregelung und verweise auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption, das die Hürden für Whistleblower wesentlich niedriger setze: Demnach genüge für Whistleblowing lediglich eine redliche Absicht und ein hinreichender Grund.

14_01_16_heise.de



Freitag, 17. Januar 2014

Einer gegen Alle

Berlin – Laut Berliner Zeitung genießen Whistleblower im Fall einer Kündigung noch immer keine Rechtssicherheit vor dem Arbeitsgericht. Couragierte Angestellte müssten unter Umständen mit betrieblichen Sanktionen oder gar Schadensersatzforderungen rechnen, denn das Gesetz bewerte das Vertrauensverhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer höher als den Verdacht einer Straftat. In einem beigefügten Interview betont Dr. Rainer Frank, Leiter der Arbeitsgruppe Hinweisgeber bei Transparency Deutschland,  das Transparency Deutschland schon seit langem fordere, das die Regierung den Hinweisgeberschutz entsprechend den europarechtlichen Vorgaben gesetzlich verankere. Im Koalitionsvertrag gebe es einen Prüfungsvorbehalt zum Thema Hinweisgeberschutz im Arbeitsverhältnis. Es gebe jedoch keine bindende Vereinbarung, den Schutz gesetzlich zu verankern.


Kein Link, da Printausgabe vom 11./12. Januar 2014.



Montag, 2. Dezember 2013

Die Tierärztin und das Schweigekartell

Flensburg – Shz.de berichtet von der Veterinärin Margrit Herbst, die als Whistleblowerin ihre Beobachtungen auf dem Schlachthof in Bad Bramstedt öffentlich machte und somit in Deutschland die BSE-Aufklärung ins Rollen brachte. Je häufiger sie ihren Chef über ihre Beobachtungen informiert habe, desto mehr Schwierigkeiten habe sie bekommen. 1994 habe sie keinen anderen Ausweg gesehen und in einem TV-Interview von ihren Beobachtungen berichtet. Kurz darauf habe sie die fristlose Kündigung und eine Unterlassungsklage der Norddeutschen Fleischzentrale (NFZ) erhalten. Begründet wurde dies damit, dass sie die Verschwiegenheitspflicht gebrochen habe. Das Schweigekartell bestehe bis heute. Petitionen und Schreiben, zuletzt an das Landwirtschaftsministerium, seien alle folgenlos geblieben.

13_11_23_shz.de



Freitag, 29. November 2013

Kollege Whistleblower - Wie viel Verschwiegenheit im Job sein muss

Köln – Auf deutschlandfunk.de ist die Sendung „Marktplatz“ nachzuhören, in der es am 28. November 2013 um 10.10 Uhr um das Thema „Kollege Whistleblower - Wie viel Verschwiegenheit im Job sein muss“ ging. Ohne Mitarbeiter, die Missstände öffentlich gemacht haben, wären viele Skandale nicht bekannt geworden. Meistens müssten diese Hinweisgeber mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bezahlen. Die Politik betrachte Hinweisgeber mit unterschiedlichen Augen. Einen arbeitsrechtlichen Schutz für Hinweisgeber, den SPD und Grüne schon einmal gesetzlich eingerichtet sehen wollten, lehnten CDU und FDP ab. Die Sendung behandelt unter anderem die Fragen, was das Arbeitsrecht zum Whistleblower sage und was man bei Missständen im Unternehmen tun solle.

13_11_28_deutschlandfunk.de



Dienstag, 19. November 2013

In Deutschland leben Whistleblower gefährlich

Hamburg – Wie ndr.de berichtet, leben Whistleblower in Deutschland gefährlich. Ein Bericht von Transparency International bescheinige der Bundesrepublik einen unzureichenden Schutz für die Hinweisgeber auf Korruption und Fehlverhalten. Denn wer Missstände im eigenen Unternehmen öffentlich mache, verliere häufig den Job. Das 2006 gegründete Whistleblower-Netzwerk fordere von CDU/CSU und SPD, bei den laufenden Koalitionsverhandlungen ein eigenes Whistleblower-Schutzgesetz für Deutschland verbindlich festzuschreiben.

13_11_11_ndr.de



Freitag, 15. November 2013

Wir ohne Snowden

Hamburg - In einem Kommentar auf capital.de fordert Matthias Thieme mehr Schutz für Whistleblower.  Wer Verstöße in Unternehmen oder Behörden aufdecke, gelte schnell als Verräter. Dabei helfe die Veröffentlichung von Rechtsbrüchen oft der Allgemeinheit, so wie im Falle Snowden. Menschen wie Snowden könnten die Öffentlichkeit vor großen Gefahren warnen. In Deutschland mache schon die fehlende positive Bezeichnung solcher Personen auf ein Problem aufmerksam. Als „Geheimnisverräter“ werden sie oft  diffamiert und rechtlich verfolgt. Bei der Frage, wie mit Whistleblowern umgegangen werden solle, gehe es auch darum, wie viel Gleichgültigkeit sich eine Gesellschaft leisten könne. Ohne Menschen wie Snowden habe die Gesellschaft oft nicht einmal eine Ahnung davon, was das Gemeinwesen bedrohe.

13_11_11_capital.de



Freitag, 15. November 2013

Der Whistleblower zweiter Klasse

Frankfurt (Main) – faz.net berichtet in einer TV-Kritik von der Talk-Show „Beckmann“ in der es am 7. November 2013 um das Thema „Der NSA-Skandal und die Folgen: Was wird aus Edward Snowden?“ ging. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland, betone, dass Snowden als Whistleblower gelte, weil er sich, ohne im Verdacht zu stehen, zu seinem eigenen Vorteil gehandelt zu haben, um das Allgemeinwohl verdient gemacht habe. Als ein Problem zeige sie auf, dass es in Deutschland keinen ausreichenden rechtlichen Schutz für Whistleblower gebe.

13_11_08_faz.net



Donnerstag, 7. November 2013

Transparency International fordert deutsches Asyl für Edward Snowden

Hamburg – Laut zeit.de fordert Transparency Deutschland die Bundesregierung dazu auf, Edward Snowden Schutz zu gewähren. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland sage, Deutschland habe eine moralische Verantwortung gegenüber Snowden. Sie halte es nicht für einen Vertrauensbruch und eine Beeinträchtigung der Deutsch-Amerikanischen Beziehungen, Snowden Asyl zu gewähren. Die Bundesregierung müsse deutlich machen, dass sie die Verstöße gegen Bürgerrechte und überzogenen Maßnahmen der NSA in Deutschland nicht dulde. Edda Müller betone, dass von einer neuen Gesetzgebungsmaßnahme für mehr Schutz von Whistleblowern ein Signal ausgehen würde, das die Politik und unsere Rechtsordnung Zivilcourage ermutige und es Whistleblowern nicht schwer mache, Fälle aufzudecken.

13_11_05_zeit.de



Donnerstag, 7. November 2013

Transparency International: Whistleblower-Schutz in Europa unzureichend

Hannover - Laut heise.de ergibt ein Bericht von Transparency International, dass EU-Länder beim Schutz von Whistleblowern hinter den internationalen Standards zurückbleiben. Als Grund für diesen Rückstand führe der Bericht einen "komplexen Mix aus politischen, sozialen, historischen und anderen Faktoren" auf. So seien Whistleblower mit negativen Stereotypen belastet und würden als "Informanten" oder "Verräter" denunziert. Dies verhindere, dass die persönlichen Risiken anerkannt werden, die Whistleblower eingehen, um dem Gemeinwohl zu dienen. In Deutschland genießen laut dem Bericht nur Beamte einen guten Schutz vor arbeitsrechtlichen Folgen. Sie könnten sich bei Korruptionsverdacht anders als Tarifbeschäftigte in der öffentlichen Verwaltung und Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft direkt an die Staatsanwaltschaft wenden.

13_11_06_heise.de



Treffer 1 bis 10 von 180
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft