Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Mittwoch, 23. April 2014

Personalberater warnten vor dem Vivantes-Finanzchef

Berlin – Wie morgenpost.de berichtet, hätte der ehemalige Finanzgeschäftsführer den Job im Berliner Krankenhauskonzern Vivantes nie bekommen, wenn es nach der Personalberatung Kienbaum gegangen wäre. Doch nicht immer würden sich die Aufsichtsräte an die Empfehlungen der Experten halten, so auch bei der Einstellung des Finanzgeschäftsführers im Sommer 2011. Der Aufsichtsrat sei nun in Erklärungsnot, warum er ihn überhaupt engagiert habe, denn Kienbaum hätte „keine Empfehlung“ für den Kandidaten abgegeben und „deutliche Defizite“ bei den sozialen Kompetenzen festgestellt. Die Staatsanwaltschaft würde gegen den Manager wegen Bestechlichkeit ermitteln; dieser soll versucht haben, einen Auftrag für den Winterdienst gegen eine Zahlung von 20.000 Euro an einen höchst dubiosen Anbieter zu vergeben.

14_04_22_morgenpost.de



Dienstag, 15. April 2014

Sargnagel für Tamiflu

München - Laut sueddeutsche.de zeigt eine am Donnerstag erschienene Analyse, dass die Wirkung des Grippemittels Tamiflu nur sehr geringfügig ist. Das Mittel sei teilweise sogar potentiell schädlich. Aufgrund der eindeutigen Faktenlage hätten sich Forscher des Cochrane-Netzwerks und das British Medical Journals dazu entschlossen, Regierungen und Gesundheitspolitiker dazu aufzurufen, nicht weiter auf unnütze Medikamente zu setzen. Obwohl die Wirkung von Tamiflu nur durch 40 Prozent der Studien belegt gewesen sei und seit 2009 angezweifelt werde, hätten weder europäische noch amerikanische Fachbehörden Einsicht in die übrigen 60 Prozent der Studiendaten verlangt, die vom Hersteller bisher verweigert worden sei. Laut Schätzungen seien in Deutschland Medikamente für mindestens 500 Millionen Euro eingekauft worden.

14_04_10_sueddeutsche.de



Dienstag, 15. April 2014

EU-Regeln für klinische Studien - Transparency beobachtet Umsetzung

Stuttgart - Wie deutsche-apotheker-zeitung.de berichtet, will die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland beobachten, wie schnell die kürzlich vom Europäischen Parlament verabschiedeten Regelungen zu mehr Transparenz und Veröffentlichungspflichten klinischer Studien umgesetzt werden. „Gemeinsam mit vielen anderen haben wir uns für den Erfolg der neuen gesetzlichen Regelung für klinische Studien mit einer öffentlichen Kampagne eingesetzt“, habe Angela Spelsberg, Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheitswesen von Transparency Deutschland, berichtet. Die neue Regelung mache eine Überprüfung klinischer Studien durch unabhängige Forscher möglich.

14_04_11_ deutsche-apotheker-zeitung.de



Montag, 7. April 2014

Geldspritze vom Pharmakonzern

Berlin - Taz.de zufolge haben sich die 56 führenden Pharmaunternehmen im Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ (FSA) organisiert. Der „FSA-Kodex Fachkreise“ schreibe unter anderem vor, dass Mitgliedsunternehmen, die externe Fortbildungsveranstaltungen finanziell unterstützten, darauf hinwirken müssten, dass die Unterstützung einschließlich der Bedingung und des Umfangs sowohl bei der Ankündigung als auch bei der Durchführung der Veranstaltung von dem Veranstalter offengelegt werde. Es gebe allerdings Auslegungsprobleme. So seien etwa die Angaben der ausstellenden Pharmaunternehmen beim „15. Intensivkurs für klinische Endokrinologie“ in den meisten Fällen lückenhaft gewesen. Arzneihersteller müssten ebenfalls darauf hinwirken, dass Organisationen der Patientenselbsthilfe, die geldwerte Unterstützung von FSA-Firmen erhielten, dies kenntlich machten. Jedoch würde längst nicht jede gesponserte Selbsthilfeorganisation auf ihrer Homepage veröffentlichen, von welcher Firma sie wofür Geld angenommen habe.

 

14_04_07_taz.de



Freitag, 4. April 2014

Gesundheitsausschuss: Chefarztverträge in der Kritik

Köln - Laut aerzteblatt.de nahm Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland, an einem nicht-öffentlichen Expertengespräch am 2. April im Gesundheitsausschuss des Bundestags teil. Er habe die von der Deutschen Krankenkassengesellschaft (DKG) und der Bundesärztekammer (BÄK) erarbeiteten Empfehlungen für Chefarzt-Musterverträge als „völlig unzureichend“ bezeichnet. Die Empfehlungen sollten insbesondere die Unabhängigkeit medizinischer Entscheidungen sichern. Wodarg zufolge gäbe es ein „großes Verführungspotenzial“, die Chefärzte anzureizen, Dinge zu tun, „die nicht unbedingt dem Wohl des Patienten dienen“. Auch seitens des Verbandes der Leitenden Krankenhausärzte sei gefordert worden, die Empfehlungen anzupassen. Die BÄK sei bereit, mit der DKG in Nachver¬handlungen einzutreten und die Empfehlungen „nachzuschärfen“.

14_04_03_aerzteblatt.de



Freitag, 4. April 2014

Arzneimitteltests an Menschen werden endlich transparent

Hamburg - Wie zeit.de berichtet, hat das Europäische Parlament (EP) entschieden, dass klinische Medikamentenstudien angemeldet und die Ergebnisse offengelegt werden müssen. Die Veröffentlichung müsse unabhängig davon stattfinden, ob sich das ausprobierte Medikament als gut oder schlecht erwiesen habe. Bisher hätten Pharmafirmen Medikamententests, die nicht den erwünschten Erfolg erbrachten, verheimlichen können. Nebenwirkungen seien so erst bekannt geworden, als die Präparate bereits auf dem Markt gewesen seien.

14_04_03_zeit.de



Dienstag, 1. April 2014

Anwaltschaft klagt Ärzte-Vorstände wegen schwerer Untreue an

Berlin - Laut morgenpost.de müssen sich drei Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin vor Gericht wegen schwerer Untreue verantworten. Der Tatvorwurf betreffe die Zahlung von insgesamt rund 550.000 Euro Übergangsgeld. Die drei Vorstände hätten 2011 jeweils 183.000 Euro erhalten, die als Überbrückung für den Fall ihres Ausscheidens gedacht gewesen seien. Allerdings seien die drei Spitzenfunktionäre dann wiedergewählt worden und bis heute im Amt. Die Anklage richte sich laut der Staatsanwaltschaft auch gegen den Vorsitzenden der KV-Vertreterversammlung, der die Auszahlung damals veranlasst habe.

14_03_30_morgenpost.de



Freitag, 28. März 2014

Millionenschaden durch Betrug im Gesundheitswesen

Berlin - abendblatt.de berichtet, dass die kaufmännische Krankenkasse (KKH) den Gesetzgeber auffordert, stärker gegen Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen vorzugehen. Betrügereien und Korruption im Gesundheitswesen führten jedes Jahr zu einem Schaden von mehreren Milliarden Euro. Gesetzliche Krankenkassen würden sich einen kleinen Teil davon zurückholen, indem sie Rechnungen auf Abrechnungsbetrug prüften. Das kasseneigene Ermittlerteam der KKH habe im vergangenen Jahr eine Rekordsumme von 2,1 Millionen Euro von Ärzten, Apothekern, Therapeuten und anderen zurückgeholt. Das Ermittlerteam habe 566 Betrugsfälle aufgedeckt und in 21 Fällen Strafanzeige erstattet.

14_03_27_abendblatt.de



Dienstag, 25. März 2014

Charité will geparkte Millionen ausgeben

Berlin - Wie rbb-online.de berichtet, will der Charité-Aufsichtsrat von den auf Sonderkonten verwahrten Millionen an Forschungsgeldern nichts gewusst haben.  Der Aufsichtsrat der Charité habe nun beschlossen, die geparkten Forschungsmittel auszugeben und den Vorstand gebeten, einen Vorschlag zum künftigen Verfahren der Drittmittelbuchung und -verwendung vorzulegen Dies solle Transparenz innerhalb der Charité gegenüber den Aufsichtsgremien und den Mittelgebern gewährleisten. Auch der Rechnungsprüfungsausschuss des Parlaments habe sich eingeschaltet. Die Abgeordneten hätten die Bundesregierung beauftragt, die Verwendung von Drittmitteln im Forschungsbereich genau zu untersuchen. Um Veruntreuung oder Zweckentfremdung gehe es im Fall der Charité jedoch nicht.

 

14_03_21_rbb-online.de



Freitag, 21. März 2014

Augenärztin droht wegen Terminvergabe Disziplinarverfahren

Berlin – Laut rbb-online.de droht einer Cottbuser Augenärztin, die zeitnahe Termine an Kassenpatienten verkauft haben soll, nun ein Disziplinarverfahren der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Zwar könne nicht bewiesen werden, dass die Medizinerin einen Termin gegen Geld in Aussicht gestellt habe. Aber auch ein Angebot, in die Privatsprechstunde zu kommen, verstoße nach Ansicht der KV gegen ihre vertragsärztlichen Pflichten. In einer Mitteilung der KV heiße es, in dem Angebot zum Abschluss eines privaten Behandlungsvertrages, liege eine Beeinflussung des Patienten vor, wenn diesem Angebot praxisorganisatorische Gründe und nicht der Wunsch des Patienten zugrunde lägen.

 

14_03_19_rbb-online.de



Treffer 1 bis 10 von 613
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft