Pressespiegel nach Themen

Transparency Deutschland ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie uns durch eine Spende oder einen Förderbeitrag. Mehr

Über Transparency International
Entwicklungszusammenarbeit
EU
Finanzmarkt
Gesundheit
Hinweisgeber
Internationales
Kommunen
Korruptionsforschung und Studien
Korruptionsprävention (Integrity Pact, Code of Conduct)
Medien
Politik
Sonstiges
Sport
Strafverfolgung
Verwaltung
Wirtschaft
Wissenschaft
Zivilgesellschaft



Dienstag, 14. April 2015

Korruption im Gesundheitswesen: Transparency begrüßt Gesetzentwurf

Berlin – Laut deutsche-apotheker-zeitung.de trifft der Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums zur Einführung des Straftatbestandes der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen bei der Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland auf Zustimmung. Transparency betone, dass die seit Jahren bestehende Gesetzeslücke den Kampf gegen Korruption sehr erschwere. Im Detail habe die Organisation aber noch Änderungsvorschläge. „Alle Fälle müssten von speziell geschulten Strafermittlungsbehörden in Zusammenarbeit mit den Berufsorganisationen in öffentlichem Interesse aufgedeckt und konsequent bestraft werden“, fordere Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland.


15_04_10_deutsche-apotheker-zeitung.de



Montag, 13. April 2015

Aus Rücksicht auf die Pharmakonzerne

München – Laut sueddeutsche.de ist der Herausgeber eines Ärztejournals zurückgetreten, weil sein kritischer Kommentar nicht gedruckt werden darf. Der Zwischenfall zeige, welchen Einfluss die Pharmaindustrie ausübe. Als wichtigste Anzeigekunden hätten sie Macht über den Inhalt medizinischer Fachzeitschriften. Besonders in den kleinen Journalen würde kaum ein kritischer Text über ein unwirksames Mittel oder über eine schlechte Untersuchungsmethode erscheinen, da diese besonders abhängig von den Inseraten der großen Pharma- und Medizintechnikkonzerne seien. Kürzungen und Zensuren von kritischen Texten stünden an der Tagesordnung. Änderungen seien trotz einiger kleiner Widerstandsgruppen kaum in Sicht.


15_04_07_sueddeutsche.de



Freitag, 27. März 2015

Fall Schottdorf: Was die Abzocke durch betrügerische Ärzte verhindern kann

München – Laut sueddeutsche.de ist das bayerische Landeskriminalamt im Zuge seiner Ermittlungen gegen den Augsburger Laborunternehmer Bernd Schottdorf auf ein betrügerisches Abrechnungssystem für Laboruntersuchungen gestoßen. Dieses habe der Freistaat Bayern seit Jahren wissentlich in Kauf genommen, so der zuständige Untersuchungssauschuss. Vertreter des Landesamtes hätten erklärt, das der Betrug nicht zu verhindern sei. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des BR-Magazins Kontrovers sollen aber einfache Briefe der Krankenkassen an die Patienten genügen, um die illegale Praxis zu beenden. Durch die Bitte um eine bestimmte Eintragung in der Rechnung könne überprüft werden, ob die Rechnung falsch gestellt worden sei.

15_03_24_sueddeutsche.de



Freitag, 20. März 2015

Kampf Gesetz als Chance für Ärzte

Neu-Isenburg – Laut aerztezeitung.de befürworten führende Ärztevertreter die Einführung eines Antikorruptionsgesetzes im Gesundheitswesen. Ein Gesetzentwurf sehe für Bestechlichkeit und Bestechung Freiheitsstrafen für alle staatlichen Gesundheitsberufe von bis zu fünf Jahren vor. Damit solle eine Gesetzeslücke geschlossen werden und einem Generalverdacht von Korruption gegen Ärzte entgegenwirkt werden. Fachleute befürchteten, dass Kooperationen unter Ärzten und mit anderen Institutionen in rechtliche Grauzonen geraten können. Da diese Zusammenarbeit aber unverzichtbar sei, werde mehr Rechtssicherheit für Kooperationen gefordert.

15_03_17_aerztezeitung.de



Mittwoch, 4. März 2015

Heiko Maas: Betrug auf Rezept muss ein Ende haben

Berlin – tagesspiegel.de zufolge will Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit einem neuen Gesetz gegen Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen vorgehen. Schätzungen zufolge soll den Patienten in Deutschland jährlich bis zu zehn Milliarden Euro durch Korruption vorenthalten werden. Das Gesetz solle bis zum Sommer im Kabinett beschlossen werden. In schweren Fällen könnten so nun bis zu fünf Jahre Haft drohen.

15_02_28_tagesspiegel.de



Freitag, 27. Februar 2015

Patienten und Angehörige leiden, die Politik schaut weg

München – Nach br.de kümmern sich viele gesetzliche Betreuer nicht ausreichend um Pflegefälle, oder handeln sogar gegen deren Willen. Das Problem sei seit Jahren bekannt: Für gesetzliche Betreuer gebe es weder Vorgaben bei der Ausbildung, noch sei geregelt, wie oft sie ihre Betreuten besuchen müssen oder wie viele Fälle sie haben dürfen. Hinzu käme, dass Betreuungsgerichte oft überlastet seien, so dass effektive Kontrollen kaum möglich seien. Auf das Problem der Betreuungskriminalität würden auch Studien von Transparency Deutschland und der Polizeihochschule Münster hinweisen. Nach Letzterer biete rechtliche Betreuung Tatgelegenheiten für teils massive Formen finanzieller Ausbeutung.


15_02_24_br.de



Freitag, 27. Februar 2015

Razzia in Donau-Ries-Kliniken

Augsburg – Wie augsburger-allgemeine.de berichtet, ermittelt die Augsburger Staatsanwaltschaft wegen Untreuevorwürfen bei den Donau-Ries-Kliniken. Das Kommunalunternehmen, zu dem drei Kliniken und vier Seniorenheime gehören, solle jahrelang seinen medizinischen Bedarf überteuert eingekauft haben. Die Rede sei von einer Million Euro jährlich zu viel. Vorwürfe der Bestechung und Bestechlichkeit richteten sich gegen die Geschäftsführerin der Einkaufsgemeinschaft sowie den Ex-Betriebsleiter der Donau-Ries-Kliniken.

15_02_25_augsburger-allgemeine.de



Freitag, 20. Februar 2015

Anklage wegen Vorteilsnahme: Arzt soll 5.000 Euro Geldstrafe zahlen

Leipzig – mdr.de zufolge muss ein ehemaliger Chefarzt des Krankenhauses Eisenberg 5.000 Euro Geldstrafe zahlen. Im Gegenzug habe das Amtsgericht Gera ein Verfahren gegen den Mediziner wegen des Vorwurfs der Vorteilnahme eingestellt. Der Arzt habe 200.000 Euro als Prämie für die Vermittlung von Patienten erhalten. Das Schmiergeld sei als Honorar für wissenschaftliche Vorträge verschleiert worden. Die Staatsanwaltschaft habe zunächst eine Geldstrafe von mindestens 50.000 Euro gefordert. Dass sie einer deutlichen Reduzierung ihrer Forderung zugestimmt habe, habe Oberstaatsanwalt Joachim Becker damit begründet, dass mittlerweile Zweifel an den Vorwürfen bestünden. Die Einstellung des Verfahrens sei unter anderem damit erklärt worden, dass der Mediziner bereits wegen Steuerhinterziehung seinen Lehrstuhl an der Universität Jena und seinen Beamtenstatus verloren habe.

15_02_18_mdr.de



Dienstag, 17. Februar 2015

Tamiflu & Co.: Deutschland zahlte 330 Millionen Euro für fragwürdige Grippemittel

Hamburg – Wie spiegel.de berichtet, hat Deutschland in der Zeit von 2002 bis 2009 330 Millionen Euro für die Medikamente Tamiflu und Relenza gezahlt. Dies habe eine Untersuchung von Transparency Deutschland, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit, gezeigt. Laut Angela Spelsberg von Transparency Deutschland seien beide Mittel für eine Pandemiebekämpfung nicht geeignet. Dank unzähliger Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz habe man die „Fehlkäufe und die Verschleuderung von Steuergeldern" offen legen können. Transparency Deutschland fordere die Streichung von Tamiflu von der Liste der unentbehrlichen Medikamente der Weltgesundheitsorganisation (WHO), und dass die zuständigen Kommissionen bei WHO und in den Ländern ab sofort mit unabhängigen Experten besetzt werden.

15_02_14_spiegel.de



Freitag, 6. Februar 2015

Korruption im Gesundheitswesen: Wenn der Pharma-Mann zweimal klingelt

Leipzig – In einem Interview mit detektor.fm spricht Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland, über Korruption im Gesundheitswesen. Die Liste dessen, was niedergelassene Ärzte in Deutschland von Pharmavertretern angeboten bekommen, um dieses oder jenes Präparat bevorzugt zu verschreiben, sei lang. Von den 200 Milliarden Euro, die jährlich von den Krankenkassen ausgezahlt werden, setzten Ärzte und Heilberufler gerade einmal 30 Milliarden Euro um, so Wodarg. Zusammen mit Heil- und Pflegeleistungen kämen so jährlich 100 Milliarden Euro zusammen, die deutsche Ärzte per Verschreibung umsetzen. Eine strafrechtliche Verfolgung der Korruption würden die Ärzteverbände ablehnen. Allerdings könne man nur über das Straf- und Sozialrecht Korruption langfristig eindämmen.

15_02_03_detektor.fm



Treffer 1 bis 10 von 655
<< Erste < Vorherige 1-10 11-20 21-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Nächste > Letzte >>

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft