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Dieser Bereich bietet Ihnen einen Überblick über die Standpunkte von Transparency Deutschland.

 

Die Arbeit unseres Vereins zielt hauptsächlich auf strukturelle Veränderungen ab. Zur Stärkung der Korruptionsprävention analysieren wir mögliche Risikofelder und setzen uns für Veränderung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen ein. Wir entwickeln Instrumente, die Unternehmen und Organisationen bei der Korruptionsprävention helfen. Unverzichtbar ist unsere Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit im Kleinen.

 

Transparency Deutschland arbeitet nicht konfrontativ. Um Veränderungen voranzutreiben, bilden wir Koalitionen mit denjenigen Regierungen, Verwaltungen, Politikern, Firmen und zivilgesellschaftlichen Gruppen, die eine vertrauenswürdige, transparente, werteorientierte und zivile demokratische Politikkultur vertreten.

 

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  • Finanzmarkt

    Transparency fordert:

    1. Nachweis nachhaltiger Führungskultur durch regulierte Finanzdienstleister
    2. Nachweis einer modernen Führungskultur in den Institutionen der Kapitalmarktaufsicht – Bafin und Bundesbank
    3. Volle Transparenz der Lobbying-Aktivitäten der Finanzdienstleister
    4. Nachweis eines fairen und integrierten Entlohnungssystems
    5. Darstellung der gesamten Wertschöpfungskette von Produkten und Dienstleistungen im Privatkundengeschäft

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    Hinweisgeber

    Der Begriff "Whistleblowing"  hat – aus den USA kommend – inzwischen auch Einzug in Europa gehalten. In Deutschland kommt der Begriff des "Hinweisgebers" allerdings sehr zögerlich auf. Nur bei uns hat der Whistleblower das Stigma des Denunzianten. Dabei bedeutet Whistleblowing, dass Beschäftigte sich aus uneigennützigen Motiven gegen  in ihrem Arbeitsumfeld beobachtete Fälle von Korruption oder ungesetzlichen, unlauteren oder ethisch zweifelhaften Praktiken wenden und Hinweise geben. Mehr »


    Integritätspakt

    Die Vergabe öffentlicher Aufträge absorbiert bis zu 25% der Haushaltsgelder. Korruption bei Auftragsvergabe kann deshalb zu enormen Schäden für Bund, Länder und Kommunen führen. Der von Transparency International entwickelte Integritätspakt ist ein Instrument, das Bundes- und Länder-Regierungen, Kommunalverwaltungen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung der Korruption bei öffentlichen Beschaffungsverfahren helfen kann. Er kann in jeder Projektphase (von der Bedarfsfeststellung und frühen Projektplanung bis zur Baudurchführung) eingesetzt werden und schafft gegenseitige vertragliche Rechte und Verpflichtungen. Mehr »


    Kommunen

    Im Aufbau unseres gesellschaftlichen Systems spielen die Kommunen und Städte eine besondere Rolle. Hier trifft der Bürger unmittelbar auf das politische System, auf die handelnde Verwaltung. Hier bildet sich sein Bild von einem funktionierenden, demokratischen Staatssystem. Hier macht der Bürger aber auch die direkte Erfahrung mit „Vetternwirtschaft“, Machtmissbrauch und Verschwendung und gewinnt eine Vorstellung von den schädlichen Folgen der Korruption. Mehr »


    Sport

    Sport ist ein wesentlicher Faktor der gesellschaftlichen Wirklichkeit - in den Medien nimmt die Sportberichterstattung einen immer größeren Raum ein, der Umsatz im Sport rechnet sich längst in Milliarden. Die insbesondere durch die Kommerzialisierung des Sports bestehende Gefahr von Korruption wird trotz aktueller Fälle in Deutschland zu wenig thematisiert. Mehr »


    Verwaltung

    Korruption tritt in der deutschen Verwaltung in erheblichem Umfang auf. Nach dem Bundeslagebild Korruption 2007 Bundeskriminalamtes ist die allgemeine öffentliche Verwaltung zu rund 79 % und damit mit großem Abstand Hauptzielbereich von Korruption. Zweidrittel aller Korruptionsfälle betreffen die Vergabe öffentlicher Aufträge - vor allem Bauvorhaben. Die novellierte Richtlinie des Bundesinnenministers zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung ist am 11.08.2004 in Kraft getreten. Sie macht den Bundesministerien und nachgeordneten Behörden eingehende Vorschriften für die Korruptionsprävention. Mehr »


    Wirtschaft

    Sowohl einzelne Unternehmen als auch Volkswirtschaften erleiden langfristige Schäden durch Korruption. Die Arbeitsgruppe Wirtschaft von Transparency International hat sich daher gebildet, um auf eine Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen hinzuwirken und Unternehmen konkrete Hilfsmittel anzubieten. Der Ansatz ist dabei der von TI: Die Koalition gegen Korruption. Mehr »

  • Europäische Union

    EU-Richtlinien und Verordnungen bestimmen maßgeblich das national geltende Recht. 70 bis 80 % der deutschen Gesetzgebung wird von den Brüsseler Institutionen beeinflusst. Daher ist es auch Transparency Deutschland wichtig, in Kooperation mit anderen europäischen Chaptern und dem Brüssler Büro des Internationalen Sekretariats Gesetzgebungsprozesse in Brüssel zu begleiten. Mehr »


    Gesundheitswesen

    Ein besonders anfälliges Gebiet für Korruption ist das öffentliche Gesundheitswesen, weil es intransparent und komplex ist. Die Verantwortlichkeiten verteilen sich auf ein Bundesministerium, 16 Ländersozialministerien, pro Bundesland mindestens eine öffentlich-rechtliche Körperschaft von Ärzte- und Apothekerkammern, kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen und deren Spitzenverbände, sowie mehr als 250 gesetzliche Krankenkassen. Dazu kommen unzählige Fachverbände und Interessengruppen jeglicher Art.  Mehr als elf Prozent des Bruttosozialprodukts fließen in das deutsche Gesundheitswesen. Damit ist das Gesundheitsbudget annähernd so groß wie der Bundeshaushalt (mehr als 240 Mrd. Euro 2005). Mehr »


    Informationsfreiheit

    In deutschen Behörden galt bisher der Grundsatz der Amtsverschwiegenheit. Um in Akten der öffentlichen Verwaltung einsehen oder aus ihnen Auskünfte erlangen zu können, musste ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden. Nahezu alle westlichen Industrienationen gewähren dagegen zum Teil schon seit längerem ein voraussetzungsloses jedermanns Recht auf Akteneinsicht und Aktenauskunft, ohne dass die Anträge begründet werden müssen. Erst seit wenigen Jahren gewinnt Deutschland langsam Anschluss an diesen internationalen Standard. Mehr »


    Internationales

    Die für Deutschland wichtigsten internationalen rechtlichen Vorgaben und zusätzlichen Empfehlungen ("soft laws") für den Kampf gegen die Korruption kommen aus den UN, der OECD und dem Europarat. Im Rahmen der G8-Verhandlungen hat sich Deutschland zur Umsetzung und Anwendung der internationalen Vorgaben bekannt. Mehr »


    Medien

    • Die Integrität von Journalistinnen und Journalisten ist durch Verhaltenskodizes zu schützen, die unter anderem Regelungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten vorsehen.
    • Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat in einem jährlichen Bericht detailliert und öffentlich über die Verwendung der Gebühreneinnahmen Auskunft zu geben. Mehr

    Politik

    Nachlassende Beteiligung an Wahlen und sinkende Mitgliederzahlen in den Parteien sind ein Alarmzeichen für unsere Demokratie. Meinungsumfragen zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen die Bekämpfung der Korruption gerade in der Politik am wichtigsten findet. Transparency Deutschland geht es nicht darum, Politiker anzuprangern und der verbreiteten Politikerverdrossenheit Vorschub zu leisten. In aller Welt sind aber die katastrophalen Folgen für ein Gemeinwesen bekannt, wenn die Politiker das Vertrauen der Bürger verloren haben. Mehr »



    Strafverfolgung

    Anders als Richter sind die Staatsanwälte in Deutschland weisungsgebunden. Das führt dazu, dass Fälle politischer Korruption möglicherweise nicht mit der gebotenen Konsequenz verfolgt werden. Letztlich untergräbt dies die Legitimität des politischen Prozesses und führt zu einem Vertrauensverlust gegenüber der Justiz. Mehr »


    Vergabewesen

    Das öffentliche Auftragswesen hat eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung. Dies wird u.a. durch das jährliche Auftragsvolumen von mehreren hundert Milliarden Euro deutlich. Für die Vergabe von öffentlichen Aufträge gelten gem. § 97 GWB bestimmte materielle Grundsätze, die zwingend einzuhalten sind. Mehr »


    Zivilgesellschaft

    Der Nonprofit-Sektor in Deutschland hat in den letzten Jahren enorm an Gewicht gewonnen und trägt erheblich zur Gestaltung unseres Landes im Sinne einer verant­wortungsbewussten, demokratischen Bürger­gesellschaft bei. Während sich Politik und Wirtschaft seit Jahren mit umfangreichen Rechenschafts­forderungen durch gesetzliche Offenlegungspflichten, Nicht-Regierungsorganisationen und kriti­sche Medien konfrontiert sehen, ist der Nonprofit-Sektor davon bisher weitgehend verschont geblieben. Die gesetzlichen Kontrollmöglichkeiten sowie Offenlegungspflichten im Nonprofit-Sektor stehen weit hinter den Anforderungen an Politik und Wirtschaft zurück. Mehr »


    Entwicklungszusammenarbeit

    Korruption wird allgemein als eines der wichtigsten Entwicklungshemmnisse angesehen. Korruptionsprävention in der Entwicklungszusammenarbeit stellt die beteiligten Akteure vor besondere Herausforderungen, da hier Institutionen und Personen sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in Entwicklungsländern betroffen sind. Mehr »

Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft