Pressespiegel nach Themen

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Montag, 5. September 2011

Korrupte Staaten gehen häufiger bankrott

Hamburg – Laut spiegel.de haben Forscher der TU Chemnitz herausgefunden, dass es eine starke Korrelation zwischen Bestechungsdichte und Umschuldungshäufigkeit von Staatsschulden gibt. Je mehr Korruption in einem Land herrsche, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass ein Staat seine Schulden nicht begleiche und sich auf Kosten der Gläubiger saniere. Die Untersuchung beruhe auf dem Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International. Angesichts der Untersuchungsergebnisse seien die EU-Hilfen für Griechenland, das mit einem CPI-Wert von 3,5 mit Ländern wie Thailand und Lesotho rangiert, kritisch zu bewerten.

11_08_30_spiegel.de



Donnerstag, 25. August 2011

Chefs sind öfter kriminell

Berlin - Laut welt.de kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zu dem Ergebnis, dass Wirtschaftsdelikte in den meisten Fällen von altgedienten Führungskräften verübt werden. Zudem zeige die Studie, dass interne Kontrollen in den Unternehmen nicht ausreichend seien. Die Täter seien offenbar trickreicher geworden und die kriminelle Energie sei angestiegen. In drei von vier Fällen machten sich die Täter dies zunutze. Bei der Studie sei KMPG vor allem auf Fälle gestoßen, in denen Vermögenswerte veruntreut wurden. Jedes zweite Delikt in Deutschland lebe von Mittätern.

11_08_25_welt.de



Montag, 25. Juli 2011

German corruption recedes as economy holds fast

Bonn – Laut dw-world.de zeigt eine neue Studie von Ernst & Young eine veränderte Mentalität bezüglich Korruption in Deutschland. 2009 soll noch ein Viertel deutscher Geschäftsleute gesagt haben, dass Bestechungsgelder legitim seien, um das Geschäft auszuweiten. Heute teilten nur drei Prozent der deutschen Topmanager und zwölf Prozent der Angestellten diese Ansicht. Europaweit betrachteten noch 18 Prozent der Topmanager und 17 Prozent der Angestellten Bestechung als legitimes Geschäftsmittel. Die Berater von Ernst & Young vermuteten, dass es einen Zusammenhang zwischen der Toleranz für Korruption und den Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise gebe. Die Ergebnisse für Deutschland untermauerten diese Ergebnisse, da deutsche Unternehmen die Krise besser überstanden haben als einige andere in Europa.

11_07_20_dw-world.de



Donnerstag, 21. Juli 2011

Bürger halten Konzerne für undurchsichtig

Hamburg – capital.de berichtet von einer Umfrage der Frankfurter Beratungsfirma Klenk & Hoursch, bei der 3.000 Verbraucher in einer repräsentativen Analyse befragt wurden, wie transparent sie die DAX-30-Konzerne wahrnehmen. In der Studie seien alle DAX-Konzerne von der Bevölkerung als wenig offen eingeschätzt worden. Am besten schneide noch der Automobilbauer VW ab, den knapp 45 Prozent der Befragten für transparent halten. Unter den Schlusslichtern der Studie befinden sich vergleichsweise viele Banken und Energiekonzerne. EON belege den letzten Platz und werde von nur 16 Prozent der Befragten als transparent wahrgenommen. Besonders viel Offenheit verlangten Verbraucher bei Fragen zu Risiken von Produkten, Informationen zu Inhaltsstoffen, Umweltschutz oder Arbeitsbedingungen.

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Montag, 18. Juli 2011

Korruption in europäischen Unternehmen weit verbreitet

Chemnitz – Laut freiepresse.de halten 17 Prozent der Mitarbeiter von großen Unternehmen in Europa Bestechung für ein akzeptables Mittel zur Umsatzsteigerung. In Deutschland sollen zwölf Prozent solche kriminellen Mittel als gerechtfertigt bezeichnet haben. Dies habe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young ermittelt. Sie habe circa 2.400 Beschäftigte großer Konzerne in 25 europäischen Staaten befragt. In Deutschland seien zehn Prozent der Befragten bereit, Geldgeschenke anzunehmen. Etwa zwei Drittel der europaweit Befragten glaubten, dass Korruption in ihren Ländern gängige Praxis sei.

11_07_18_google.com



Montag, 23. Mai 2011

Corruption revealed by the crowds via geo-tagging app

London – Wie auf springwise.com berichtet wird, gibt es eine „app" (application), mit der sich Smartphone-Nutzer mit dem Betriebssystem Android Fälle von Bestechung auf einer Karte anzeigen lassen können. Die Anwendung „Bribespot" gebe zudem das Ausmaß der Bestechung und den betroffenen Bereich an. Sie bestimme den Aufenthaltsort des Nutzers und visualisiere daraufhin aufgetretene Korruptionsfälle in der Umgebung. Wenn Nutzer selbst auf Korruptionsfälle stoßen, können sie diese über die app anonym melden.

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Donnerstag, 19. Mai 2011

Jeder dritte Angestellete würde schmieren

Hamburg – spiegel.de berichtet, dass laut einer europaweiten Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young etwa jeder dritte Angestellte bereit sei, Geschäftsaufträgen mit Geld oder großzügigen Geschenken nachzuhelfen. Rund zwei Drittel der 2365 befragten Angestellten in 25 europäischen Ländern sollen angegeben haben, dass Bestechung und Korruption in ihrem Geschäftsfeld weit verbreitet seien. Manche Firmen wollten ihren Mitarbeitern mit Anti-Korruptions-Trainings korrektes Verhalten beibringen. Doch in Deutschland und Frankreich sollen weniger als 20 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie solch ein Training absolviert haben.

11_05_18_spiegel.de



Montag, 18. April 2011

Wer mit wem?

Zürich - Wie nzz.ch berichtet, will ein neues Online-Projekt, Influence Networks, die Verflechtungen zwischen Industrievertretern und Politikern öffentlich machen. Transparency International sei einer der Partner des Projekts. Anders als beim bestehenden Angebot, wie Lobbypedia, könne sich dort jeder registrieren und durch Einträge mitwirken. Eine detaillierte Anleitung für die Webseite werde folgen.

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Montag, 28. März 2011

Korrelation zwischen Korruption und Kreditrisiko

Oberaudorf - Laut einer auf risknet.de vorgestellten Studie der Technischen Universität Chemnitz steigt mit wachsender Korruption in einem Land die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat Schulden nicht begleicht, sondern sich auf Kosten der Gläubiger saniert. Das Ergebnis erlaube interessante Rückschlüsse auf die Situation in zwei hilfsbedürftigen EU-Staaten. Während sich das wenig korrupte Irland wahrscheinlich nicht ohne Not auf Kosten der Gläubiger sanieren werde, bestehe bei Griechenland aufgrund hohen Korruptionsaufkommens ein hohes Umschuldungsrisiko.

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Donnerstag, 10. März 2011

Korruptionsforschung: Bestechliche Menschen streben nach Ruhm

Münster – Laut westfalen-heute.de hat der Wittener Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph, Prof. Birger Priddat, herausgefunden, dass es bei Bestechungen nicht nur um Geld geht, sondern es gehe auch um die Ehre. Durch das heimliche Geschäft sollen sich korrupte Menschen wichtig fühlen. Durch Bestechung übernehme der bisherige „Looser" in einer Firma oder Organisation die heimliche Leitung, so Prof. Priddat. In seinem Buch „Korruption als Ordnung zweiter Art" stelle der Wissenschaftler außerdem dar, warum Bestechung und Korruption oft auffliegen.

11_03_09_westfalen-heute.de



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Initiative Transparente Zivilgesellschaft