Pressespiegel nach Themen

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Donnerstag, 21. Juli 2011

Bürger halten Konzerne für undurchsichtig

Hamburg – capital.de berichtet von einer Umfrage der Frankfurter Beratungsfirma Klenk & Hoursch, bei der 3.000 Verbraucher in einer repräsentativen Analyse befragt wurden, wie transparent sie die DAX-30-Konzerne wahrnehmen. In der Studie seien alle DAX-Konzerne von der Bevölkerung als wenig offen eingeschätzt worden. Am besten schneide noch der Automobilbauer VW ab, den knapp 45 Prozent der Befragten für transparent halten. Unter den Schlusslichtern der Studie befinden sich vergleichsweise viele Banken und Energiekonzerne. EON belege den letzten Platz und werde von nur 16 Prozent der Befragten als transparent wahrgenommen. Besonders viel Offenheit verlangten Verbraucher bei Fragen zu Risiken von Produkten, Informationen zu Inhaltsstoffen, Umweltschutz oder Arbeitsbedingungen.

11_07_21_capital.de



Montag, 18. Juli 2011

Korruption in europäischen Unternehmen weit verbreitet

Chemnitz – Laut freiepresse.de halten 17 Prozent der Mitarbeiter von großen Unternehmen in Europa Bestechung für ein akzeptables Mittel zur Umsatzsteigerung. In Deutschland sollen zwölf Prozent solche kriminellen Mittel als gerechtfertigt bezeichnet haben. Dies habe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young ermittelt. Sie habe circa 2.400 Beschäftigte großer Konzerne in 25 europäischen Staaten befragt. In Deutschland seien zehn Prozent der Befragten bereit, Geldgeschenke anzunehmen. Etwa zwei Drittel der europaweit Befragten glaubten, dass Korruption in ihren Ländern gängige Praxis sei.

11_07_18_google.com



Montag, 23. Mai 2011

Corruption revealed by the crowds via geo-tagging app

London – Wie auf springwise.com berichtet wird, gibt es eine „app" (application), mit der sich Smartphone-Nutzer mit dem Betriebssystem Android Fälle von Bestechung auf einer Karte anzeigen lassen können. Die Anwendung „Bribespot" gebe zudem das Ausmaß der Bestechung und den betroffenen Bereich an. Sie bestimme den Aufenthaltsort des Nutzers und visualisiere daraufhin aufgetretene Korruptionsfälle in der Umgebung. Wenn Nutzer selbst auf Korruptionsfälle stoßen, können sie diese über die app anonym melden.

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Donnerstag, 19. Mai 2011

Jeder dritte Angestellete würde schmieren

Hamburg – spiegel.de berichtet, dass laut einer europaweiten Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young etwa jeder dritte Angestellte bereit sei, Geschäftsaufträgen mit Geld oder großzügigen Geschenken nachzuhelfen. Rund zwei Drittel der 2365 befragten Angestellten in 25 europäischen Ländern sollen angegeben haben, dass Bestechung und Korruption in ihrem Geschäftsfeld weit verbreitet seien. Manche Firmen wollten ihren Mitarbeitern mit Anti-Korruptions-Trainings korrektes Verhalten beibringen. Doch in Deutschland und Frankreich sollen weniger als 20 Prozent der Befragten angegeben haben, dass sie solch ein Training absolviert haben.

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Montag, 18. April 2011

Wer mit wem?

Zürich - Wie nzz.ch berichtet, will ein neues Online-Projekt, Influence Networks, die Verflechtungen zwischen Industrievertretern und Politikern öffentlich machen. Transparency International sei einer der Partner des Projekts. Anders als beim bestehenden Angebot, wie Lobbypedia, könne sich dort jeder registrieren und durch Einträge mitwirken. Eine detaillierte Anleitung für die Webseite werde folgen.

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Montag, 28. März 2011

Korrelation zwischen Korruption und Kreditrisiko

Oberaudorf - Laut einer auf risknet.de vorgestellten Studie der Technischen Universität Chemnitz steigt mit wachsender Korruption in einem Land die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat Schulden nicht begleicht, sondern sich auf Kosten der Gläubiger saniert. Das Ergebnis erlaube interessante Rückschlüsse auf die Situation in zwei hilfsbedürftigen EU-Staaten. Während sich das wenig korrupte Irland wahrscheinlich nicht ohne Not auf Kosten der Gläubiger sanieren werde, bestehe bei Griechenland aufgrund hohen Korruptionsaufkommens ein hohes Umschuldungsrisiko.

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Donnerstag, 10. März 2011

Korruptionsforschung: Bestechliche Menschen streben nach Ruhm

Münster – Laut westfalen-heute.de hat der Wittener Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph, Prof. Birger Priddat, herausgefunden, dass es bei Bestechungen nicht nur um Geld geht, sondern es gehe auch um die Ehre. Durch das heimliche Geschäft sollen sich korrupte Menschen wichtig fühlen. Durch Bestechung übernehme der bisherige „Looser" in einer Firma oder Organisation die heimliche Leitung, so Prof. Priddat. In seinem Buch „Korruption als Ordnung zweiter Art" stelle der Wissenschaftler außerdem dar, warum Bestechung und Korruption oft auffliegen.

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Dienstag, 9. November 2010

Machtvolle Kontrolle

Berlin – tagesspiegel.de berichtet, dass Deutschland im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International sowie bei einem weiteren globalen Ranking zur Pressefreiheit ähnlich abschneidet. Es werde festgestellt, dass ein hohes Maß an Pressefreiheit mit einem hohen Punktwert beim Korruptionswahrnehmungsindex korreliere. Laut dem Kommunikationsprofessor Stephan Ruß-Mohl sei die vermutlich beste Prävention gegen Bestechung und Bestechlichkeit eine unabhängige Presse im Nacken der Machtinhaber, welche sie ertappen und skandalisieren könnte.

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

BKA: Korruption verlagert sich in Wirtschaft

München - Laut focus.de verlagert sich Korruption zunehmend von der öffentlichen Verwaltung in die Privatwirtschaft. Dies gehe aus dem Bundeslagebild Korruption 2009 hervor. BKA-Präsident Ziercke unterstreiche die abschreckende Wirkung von Anti-Korruptionsprogrammen und -systemen in Behörden. Die gestiegene Zahl der Fälle in der Wirtschaft sei auch auf verbesserte Aufdeckung zurückzuführen.

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Montag, 6. September 2010

Ist Dezentralisierung ein geeignetes Mittel zur Korruptionsbekämpfung?

Berlin- umweltruf.de berichtet, in einer Studie des ifo-Institut Dresden, untersuchen Christian Leßmann und Gunther Markwardt, ob durch Dezentralisierung Korruption wirksam bekämpft werden kann. Mit empirischen Methoden untersuchen die Autoren die Hypothese: „Der Einfluss von Dezentralisierung auf Korruption hängt vom Grad der Pressefreiheit ab. Je höher der Grad der Pressefreiheit, desto effektiver ist Dezentralisierung in der Verringerung des Korruptionsniveaus“.

10_09_02_umweltruf.de



Was ist Korruption?

Was macht Transparency Deutschland dagegen?

Initiative Transparente Zivilgesellschaft