Studentenherz

1. Studentenherz, was macht dich trüb? Was soll dein banges Zagen?
Fragst, wo die lust'ge Freiheit blieb, von der die Lieder sangen?
¦:Studentenherz, ergieb dich drin, sie ist entschwunden und dahin.:¦
2. "Ach nein, nicht darum dieser Schmerz, nich darum Gram und Zagen!
Mein Herz ist eben auch ein Herz, und menschlich will es schlagen!
¦:Dass ich so fern bin meinem Lieb, so gar zu fern, das macht mich trüb.":¦
3. Du armes Herz, du dau'rst mir sehr, das ist ein bittres Leiden,
so weit weg ohne Wiederkehr von seiner Liebsten scheiden.
¦:Doch sei getrost und habe Mut, Studentenblut ist lustig Blut.:¦
4. "Ach Lust und Jubel mag ich nicht, woran sollt' ich mich weiden?
Ihr weicher Mund, ihr hold Gesicht, das waren meine Freuden,
¦:und mag ich noch so ferne sein, schlägt doch mein Herz nur ihr allein.":¦
5. Nun denn wohlan, so wag es drauf, du gehst auf schnellen Füssen,
nimm Stab und Ränzel, mach dich auf, kehr heim zu deiner Süssen!
¦:In ihrem Arm, an ihrer Brust, Studentenherz, o welche Lust!:¦

Worte: Robert Prutz.
Weise: W. Speidel.

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