Das thut der Wein!

  1. Es sassen drei Burschen um einen Tisch, sie zechten tüchtig, sie tranken frisch.
    Sie sangen: "Es lebe der Vater Rhein! und glühen die Wangen!"
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.
  2. Der erste, der hob sein Glas hoch auf: "So stürz' ich freudig in Schlachtenlauf;
    kühn blick ich dem Tod ins Aug' hinein, ich kämpfe freudig!"
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.
  3. Der zweite, der nahm sein Glas aus der Hand: "Hoch lebe, deutsches Vaterland!
    Ich bin mit Leib und Seele dein, ein freier Deutscher!"
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.
  4. Der dritte, der nahm sein Glas uns sang: "So wirket Wein und Liederklang,
    und in der Freunde traute Reih'n, da tritt die Freude!"
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.
  5. So sangen sie fort bis in die Nacht, im Glase Liebchens Auge lacht;
    da glüht es heiss und glüht doch rein: "Es lebe die Liebe!"
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.
  6. Der Wirt griff an die rote Nas': "Ich trinke den Wein nur so zum Spass!"
    Darauf zählt' er die Gelder und strich sie ein und schlug auf die Tasche.
    Das thut der Wein. Das, das, das thut der Wein, das thut der Wein, das thut der Wein, der Wein.

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