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Boiling Lake & Valley of Desolation 25. Februar 2016 Die Wanderung zum Boiling Lake (kochender See) gilt als eine der schwierigsten, aber auch interessantesten Wanderungen, die Dominica zu bieten hat. Der gut unterhaltene Weg besteht sowohl aus eher ebenen Abschnitten von mit Steinen durchsetztem Boden als auch aus Strecken mit in den Boden gelegten Holzstämmen als Stufen, wo es stellenweise sehr steil bergab bzw. bergauf geht. Der Wanderpfad führt anfangs durch Regen- und Bergwald. Er steigt von 540 m bis 690 m…   

Was man unternehmen kann

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Boiling Lake & Valley of Desolation

Dominica | Boiling Lake | © Calibishie LodgesImgHiddenImgHiddenDie Wanderung zum Boiling Lake (kochender See) gilt als eine der schwierigsten, aber auch interessantesten Wanderungen, die Dominica zu bieten hat. Der gut unterhaltene Weg besteht sowohl aus eher ebenen Abschnitten von mit Steinen durchsetztem Boden als auch aus Strecken mit in den Boden gelegten Holzstämmen als Stufen, wo es stellenweise sehr steil bergab bzw. bergauf geht. Der Wanderpfad führt anfangs durch Regen- und Bergwald. Er steigt von 540 m bis 690 m an und fällt dann auf 30 m in Richtung Trois Pitons Fluss ab. Von den Einheimischen wird dieser Fluss ‚Breakfast River’ (Frühstücksfluss) genannt – also halten Sie es wie die Dominicaner und machen Sie hier eine kleine Frühstückspause, bevor Sie weitermarschieren! Der Weg zum Breakfast River nimmt ca. 1 Stunde in Anspruch. Von dort an wechselt die Vegetationszone allmählich von Regenwald zu Bergwald. Eine Stunde später erreichen Sie in 975 m den höchsten Punkt und können einen 360 Grad-Panoramablick über den gesamten Park geniessen. Einige Meter weiter beginnt der Pfad nach Wotton Waven. Halten Sie sich links, um nach dem Durchqueren des kahlen Valley of Desolation (Tal der Verlassenheit) schließlich den faszinierenden Boiling Lake zu erreichen, dessen Tiefe bis heute unbekannt ist. Er erscheint wie ein Kessel brodelnden grau-bläulichen Wassers und ist meist in eine wabernde Wolke gehüllt. Von einem Ufer zum anderen misst der See ca. 63 m. Eigentlich ist er kein vulkanischer Krater, sondern eine mit Wasser gefüllte Fumarole – ein Riss, durch den Gase von der geschmolzenen Lava darunter entweichen. Im natürlichen Becken des Sees sammelt sich das Regenwasser von den umliegenden Hügeln aus zwei Bächen, die sich in den See ergießen. Das Wasser sickert durch den porösen Boden zur heißen Lava darunter, wo es bis zum Siedepunkt erhitzt wird.

Gehzeit: 6 Stunden     
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Entfernung: 8 km
25. Februar 2016