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Philosophie - Warum ich genau hier bin!

Meine Eckpunkte

Maik Jänicke, Jahrgang 1970

Akademische Qualifikation

  • Studium der Wirtschaftswissenschaften
  • Studium Mehrdimensionale Organisationsberatung (MDOb) — Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung

Berufliche Qualifikation

Verschiedene Tätigkeiten in den Bereichen Finanzen, Gesundheitswesen, Marketing und IT mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten als Geschäftsführer, Führungskraft, externer Berater und natürlich als "normaler" Arbeitnehmer.

Mitgliedschaft

Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv)

Meine Motivation

Den Herausforderungen des Lebens die Stirn zu bieten, ist häufig nicht ganz einfach und noch seltener erfreulich. Ich treffe immer wieder Menschen, die dazu neigen, aufgrund einer gewissen Trägheit zu lange an einem Ort zu verweilen, der Ihnen eigentlich gar nicht gefällt. Ob es die Arbeit ist, die einem nicht mehr gefällt, ob es eine Beziehung ist, in der man unglücklich ist, ... In vielen Fällen begnügt man sich damit, ein wenig herumzunörgeln und anschließend weiterzumachen. Es ist ja so einfach ....

Entscheidungen zu treffen, die etwas ändern, erfordern Mut, doch nicht soviel Mut wie Sie vielleicht vermuten. 

Du bist dort, wo Du sein willst.

Als ich diesen Satz das erste Mal hörte, hat er in mir sehr gemischte Gefühle hinterlassen. Auf dem ersten Blick erscheint dieser Satz unverfänglich und logisch. Beispiel: Ich bin zu Hause, auf der Arbeit, in der Oper, beim Fußball, im Kino …, weil ich es will. Es macht Spaß oder macht mich glücklich, an diesen Orten zu sein.

Beim weiteren Nachdenken überlegte ich, ob es Menschen gibt, die nicht dort sein wollen, wo sie sind. Und sofort kommen einem Menschen wie Obdachlose, Patienten im Krankenhaus, unterdrückte Ehepartner, Kinder bei gewalttätigen Eltern … Ich brauche - so glaube ich – die Aufzählung nicht weiterführen. Uns allen sind genügend Orte bekannt, an denen WIR nicht sein wollen. Also kann man diesen Satz in dieser Formulierung so nicht stehen lassen, dachte ich.

Da ich den Satz als sehr provokant, zum Teil auch respektlos empfand, doch dieser gleichzeitig einen gewissen Reiz hatte, bat ich FachkollegInnen als auch Freunde um ihre Meinung. In den langen und angeregten Diskussionen kamen viele neue Argumente, warum man den Satz so nicht stehen lassen könne, gefolgt von neuen, nachvollziehbaren Beispielen. Es gab aber eben auch radikale Befürworter, die keine "Ausreden" zu lassen wollten.

Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass nahezu in allen Beispielen, dieser Satz in seiner Kernaussage stimmt!

Ja, wir sind alle dort, wo wir sein wollen!

Die Entscheidungen, die wir im Leben getroffen haben, haben uns alle zu den Orten geführt, an denen wir jetzt sind. Ob wir dort glücklich und zufrieden sind, ist nämlich eine ganz andere Frage. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, dann sind es die Konsequenzen unserer Entscheidungen, die Konsequenzen genau dieses Ortes, die wir nicht toll finden.

Dies betrifft den Obdachlosen, der in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen hat, die ihn dorthin gebracht haben, wo er jetzt ist. Die Patienten, die lieber im Krankenhaus sind, um dort versorgt zu werden, als zu Hause, wo sich im Zweifelsfall keiner um sie kümmert. Denn letztendlich könnten sie sich auch auf eigene Verantwortung aus dem Krankenhaus entlassen lassen.

Wenn wir jedoch mal den Blickwinkel ändern, könnte man eben auch sagen, dass wir deswegen an diesen Orten (zu lange) verweilen, weil wir uns entscheiden, diesen Ort eben nicht zu verlassen. Wir entscheiden uns ganz bewusst zum Bleiben - vielleicht aus Trägheit, vielleicht aus Angst vor Veränderung und den damit einhergehenden Konsequenzen für sich selbst und für andere. Doch wo Risiken sind, da sind auch Chancen!

Wir alle müssen in einer komplexen Welt Entscheidungen treffen, die auch Auswirkungen auf unsere Familie, Freunde, Mitarbeiter, Teamkollegen ... haben. Bei vielen Entscheidungen, die wir treffen, nehmen wir Rücksicht auf Menschen, die uns etwas bedeuten. Warum? Weil wir uns verantwortlich fühlen und/oder verpflichtet sind. Die Berücksichtigung und häufig sogar die Priorisierung der Verantwortung/der Verpflichtung anderen gegenüber ist auch eine Entscheidung, und zwar eine ganz bewusste - mit allen Konsequenzen!

Eine zumindest gedankliche Ergänzung möchte ich Ihnen dennoch anbieten:

Du bist dort, wo Du sein willst.
(Vorausgesetzt, Du hast einen freien Willen und das Recht/die Fähigkeit diesen auch auszuüben.)

Denn natürlich will das Unfallopfer auf der Straße lieber im Krankenhaus sein, um versorgt zu werden. Und selbstverständlich möchte ein Kind nicht bei gewalttätigen Eltern aufwachsen. Doch Sie surfen gerade im Internet. Also haben Sie

  • einen freien Willen und
  • die Fähigkeit diesen auch auszuüben und
  • das Recht, sich zum Bleiben aber auch zum Gehen zu entscheiden – mit allen Konsequenzen!

Sie haben auch das Recht, darüber nachzudenken, ob die Konsequenzen, die mit der einen oder anderen Entscheidung verbunden sind, nicht doch geändert können.

Um herauszufinden, welche Konsequenzen tatsächlich die eine oder die andere Entscheidung mit sich bringt und welche neuen Orte Sie wie am besten ansteuern wollen, sind Fragen, bei deren Beantwortung ich Ihnen helfen und bei der Umsetzung unterstützen kann.

Und? Haben Sie Lust bekommen, sich neue Orte anzuschauen?

Über mich

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Mein Name ist Msccaiscck Jsccänsccicsccke.

Ich helfe Menschen bei Ihren persönlichen wie auch beruflichen Fragestellungen, um individuelle Antworten und Handlungsstrategien zu erarbeiten und deren Umsetzung in den beruflichen oder privaten Alltag zu unterstützen und zu begleiten.

Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie Fragen haben!